Montag, 27. Juli 2015

Grüner See (Wandertag)

Als die Hitzewelle letzten Sonntag endlich einmal eine Pause einlegte, nutzte ich gemeinsam mit meiner Familie die Gelegenheit für einen Wandertag im Hochschwabgebiet in der Steiermark.

Unser Ziel war der Grüne See, der im Jahre 2014 zum schönsten Platz Österreichs gewählt wurde.

Das Hochschwabgebiet ist die gämsenreichste Region Europas, beherbergt seltene Orchideenarten und Alpenkräuter und versorgt Wien mit dem berühmten Hochquellwasser.

Der Grüne See liegt auf der Südseite der Hochschwabgruppe.
Er ist ein reiner Schmelzwassersee, das heißt er wird vom schmelzenden Schnee der Ausläufer des Hochschwabs gefüllt.

Er erreicht seinen Höchsttand (8,5 - 11m) für gewöhnlich zu Pfingsten
Zu dem Zeitpunkt wird er von Tauchern hochgeschätzt, weil das türkisblaue bis smaragdgrüne Wasser kristallklar ist. Leider ist es zu dem Zeitpunkt mit seinen 4-6°C auch auch sehr kalt!

Danach sinkt der Wasserstand jedoch schnell ab, bis im Spätherbst nur noch ein kleiner Rest an der tiefsten Stelle übrigbleibt.

Mit 13°C war er letzten Sonntag ausgesprochen warm! ;-)))
Trotzdem haben wir es nicht lange in dem See, in den wir unbedingt hineinspringen wollten, ausgehalten. Schon bald hatten wir den Eindruck, wir würden einfrieren!

Taucher konnte man keine mehr beobachten.
Der Wasserspiegel ist mittlerweile schon so tief, dass das Tauchen nicht mehr erlaubt ist.

Der Grüne See hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, im Spätherbst 2015, und zu Pfingsten 2016 wiederzukommen, um auch den Höchst- und den Tiefstand des Sees zu erleben.

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Freitag, 24. Juli 2015

Wachteln im Garten (Buch)

Liebe Mandy, Sevim, und alle, die mit dem Gedanken spielen, Wachteln zu halten!

Gerade habe ich das Buch Wachteln im Garten: Tipps zur Hobbyhaltung Japanischer Legewachteln (bei Amazon) entdeckt, und mir gedacht, dass es euch vielleicht interessieren könnte.

Es macht einen ganz interessanten Eindruck.

Der Autor, ein Hobbytierhalter, erläutert alle wichtigen Themen, wie Brut, Aufzucht, Futter und Gehegegestaltung aus praxisnaher Sicht.

Ich werde es mir auch bestellen, immerhin gibt es ja immer noch etwas dazuzulernen!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Donnerstag, 23. Juli 2015

Vom Ei zum Küken - Die Wachtelküken sind geschlüpft!

Nun sind sie endlich da:
unsere Wachtelküken.

So winzig klein und niedlich, wie sie sind, faszinieren sie uns jedes Mal wieder auf´s Neue.

Schon seit Tagen läuft unsere Tochter ständig zum Brutapparat, um nachzusehen, ob denn der Schlupf endlich beginnt.

Dabei steht der genaue Termin schon seit dem Tag fest, als wir die Eier in den Brutapparat eingelegt haben!  :-)))

Wachtelküken schlüpfen nämlich ziemlich genau nach 18 Tagen Brut.

Mittlerweile sind sie trocken und wurden in einen kleinen Käfig übersiedelt, der zur Zeit unter strenger Beobachtung steht.

Meine Tochter überprüft regelmäßig, ob es den Kleinen auch gut geht, und ob sie eventuell etwas brauchen.

Sie sieht nach, ob die Temperatur genau passt, ob sie Kükenaufzuchtfutter nachfüllen oder das Wasser erneuern muss.



Betrachtet man diese Winzlinge heute, so kann man sich kaum vorstellen, dass die Wachtelhennen bereits zwischen der 8. und der 10. Lebenswoche ihre ersten Eier legen werden.

Die Hähne erreichen mit 10-12 Wochen ihr Schlachtgewicht.
Ihr dunkles Fleisch kann sehr vielseitig zubereitet werden und schmeckt sehr gut.

Jetzt sind sie allerdings alle noch so klein, dass sie sogar spezielle Kükentränken brauchen.

Wachtelküken schaffen es nämlich ohne weiteres in der allerkleinsten Wasserschüssel zu ertrinken!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Dienstag, 21. Juli 2015

Zitronenkuchen ... natürlich selbstgemacht! (Rezept)

Extrem flaumig in der Konsistenz, fruchtig im Geschmack und kinderleicht in der Herstellung ist dieser Zitronenkuchen ein wahrer Traum!

Tipp!
Die Qualität der Eier ist in hohem Maße ausschlaggebend für die Farbe und den Geschmack des Kuchenteiges!


Zutaten:
350 g Butter (weich)
350 g Zucker
1 Pkg. Vanilliezucker
6 Eier
350 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz,
abgeriebene Schale von 2 unbehandelten Zitronen

Guss/Deko:
200 g Staubzucker
4 EL Zitronensaft
GOLD PERLMUT

So geht´s: 
Rühre zuerst die Butter mit dem Zucker und dem Vanilliezucker schaumig, gib dann die Eier dazu und rühre weiter, bis die Masse ganz hell geworden ist.

Vermenge das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und der Zitronenschale und mische alles gut unter.



Streiche die Masse in eine Tortenform.

Backe ihn dann ca. 50 Minuten lang bei 180°C.
Sollte der Teig an der Oberseite zu schnell dunkel werden, decke ihn mit einem Bogen Backpapier ab.



Gieße nach dem Herausnehmen deines Kuchens den Guss drüber und streue kurz bevor der Guss ganz fest geworden ist, den GOLD PERMUT drüber.

Guten Appetit!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Freitag, 17. Juli 2015

Lieber alte Haushuhnrassen!

Heute erzähle ich euch von meinen Erfahrungen, die ich mit Masthühnern gemacht habe, und erkläre euch, warum ich robuste alte Haushuhnrassen, oder Mischlingshühner für die bessere Wahl halte.

Dass sie sich sowohl als Eier-, als auch als Fleischlieferanten gleichermaßen eignen, ist nur ein Grund dafür.
Das ist unser Hühner-Nachwuchs:
40 Jungtiere aus 3 Schlüpfen im Alter von 1-4 Monaten.


Leider sind 2 Küken gleich nach dem Schlupf gestorben, weil sie wohl zu schwach waren, um zu Überleben.

Seither war keines von unseren Jungtieren jemals krank. Sie hatten weder Durchfall, Hühnerschnupfen, oder sonstige Hühnerkrankheiten.

Es sind keine Medikamente oder Vitaminpräparate notwendig, damit unsere Junghühner und -hähne gut gedeihen.

Sie benötigen nach der Kükenzeit kein spezielles Hühnermastfutter mehr, sondern werden ausschließlich mit Getreide und Grünfutter aufgezogen. Manchmal verwöhnen wir sie zusätzlich mit ein paar gekochten Kartoffeln.

Das habe ich alles schon ganz anders erlebt, als ich mehrmals (von verschiedenen Hühnerfarmen) Mastküken kaufte.

Weil Masthühner so schnell wachsen und schon nach 6-8, spätestens aber nach 12 Wochen schlachtreif sind, wollte ich mit ihnen unseren Hühnerfleischbedarf decken. Dabei habe ich mein blaues Wunder erlebt!

Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass diese Mastküken, so süß, flauschig und schön sie als Eintagesküken auch aussahen, jedes Mal - trotz optimalen Bedingungen - ganz schnell an Durchfall erkrankten, wenn ich ihnen nicht regelmäßig Geflügelantibiotika verabreichte.

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich den Geflügeltierarzt bemühen musste, um meine armen kranken Tiere mit Medikamenten, die übrigens ein Schweinegeld kosteten, kurieren zu können.

Dabei kann ich noch von Glück reden einen so korrekten Menschen kennengelernt zu haben, der bereit war, einer Privatperson zu helfen. Alle anderen Geflügeltierärzte, die meistens für Hühnerzuchtanlagen tätig sind, haben sich nicht dazu herabgelassen.

Ich habe, nebenbei bemerkt, die Erfahrung gemacht, dass man "normale Tierärzte" in unserer Region gar nicht erst nach Rat zu fragen braucht, wenn ein Huhn krank wird.
Diese kennen sich offensichtlich ganz wunderbar mit Katzen, Hunden, Meerschweinchen und Reptilien aus, aber von Nutztieren, die heutzutage hierzulande aus der Mode gekommen sind, haben die meisten überhaupt keine Ahnung!

Zurück zu meinen Masthühnern:
Trotz Hühnerantibiotika (sowohl vorbeugend als auch zum Kurieren) lag die Sterberate meiner Mastküken jedesmal über 50 %, und am Ende hat es mich davor gegraust, das Fleisch zu essen. Mahlzeit! :-(((

Schon bald haben wir mit den Mastküken ganz aufgehört.

Seither machen wir es lieber so, wie es die Menschen vor der Entstehung riesiger Hühnerzuchtbetriebe immer schon gemacht haben: 

Wir brüten die Eier unserer bunt gemischten Haushuhnschar entweder selber (im Bruapparat) aus, oder lassen brutwilligen Glucken das Vergnügen Mama zu werden. 





Diesen Nachwuchs ziehen wir auf.

Die Hühner werden im nächsten Jahr gute Eier legen, die Hähne decken unseren Jahresbedarf an Hühnerfleisch ab.




Bei diesen alten Haushuhnrassen und Mischlingen dauert es im Vergleich zu Masthühnern
- statt 3 Monaten  - ca. 8 Monate, bis sie schlachtreif sind und
- statt 30 Minuten - ca. 3 Std., bis sie weich geschmort sind.

Das Muskelfleisch von Freilandhühnern ist dunkler und widerstandsfähiger als das weiße Fleisch von ganz jungen Masthühnern, die so eng gehalten werden, dass sie sich kaum bewegen können.

Haushühner
  • haben ein dunkleres Fleisch (Muskelfleisch) als ganz junge Masthühner. Das liegt daran, dass sie älter werden, sowie ganzjährig im Freien herumlaufen wo sie Sonne, Wind und Regen zu spüren bekommen. 
  • brauchen im Normalfall keine Medikamente, daher enthält ihr Fleisch keine Medikamentenrückstände und 
  • der Genuss ihres Fleisches löst daher keine Antibiotikaresistenzen bei Menschen aus.
  • schmecken intensiver als als Masthühner. Allerdings muss man wissen, wie man sie richtig zubereitet. ;-))) 
Wenn man selber Hühner hält, züchtet, großzieht und Tag für Tag für ihr Wohlergehen sorgt, lernt man ihren Wert besser zu schätzen.

Aus meinen alten Legehennen würde ich, obwohl sie nur noch selten ein Ei legen, trotzdem keine Suppe kochen. Dazu sind sie mir zu sehr ans Herz gewachsen.

Wir überlegen es uns gut, ob es heute Fleisch sein muss, und wenn dann doch einmal welches auf den Tisch kommt, ist es für uns keine Selbsverständlichkeit.

Natürlich kaufe ich immer hin und wieder Fleisch zu. Dann sehe ich es jedoch mit ganz anderen Augen als früher!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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