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Freitag, 5. August 2016

Ich glaube ich bleibe da ...

Kurbehandlungen und Therapien am Vormittag; glasklare Seen, schöne Fahrradwege, genussvolles Wandern in frischer Bergluft, herzhafte Almjausen mit Speck, Käse, Bauernbrot und Buttermilch in guter Gesellschaft am Nachmittag ...

... Das alles wird mir fehlen, wenn ich nächste Woche wieder daheim bin.

Unfassbar, wie schnell die Zeit vergangen ist. Nur noch wenige Tage bevor mein dreiwöchiger Aufenthalt hier in Strobl zu Ende geht.

Dabei gäbe es noch so viel zum Entdecken, so viele Kräuter zum Sammeln und einige hochinteressante Sehenswürdigkeiten zum Besichtigen.

Heute wird sich vermutlich nichts davon machen lassen, weil es in Strömen gießt.

Drückt mir die Daumen, dass es bald wieder schöner wird. Immerhin fehlt mir noch ein Wanderpass-Ziel, und es stehen noch ein Ausflug auf die Postalm (das zweitgrößte Hochplateau Europas), ein Frühschoppen auf der Laimeralm und das Strobler Seefest am Programm.   ;-)))

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
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Montag, 1. August 2016

Der Weg der Wallfahrer ...

Von Fürberg bei St. Gilgen führt ein historischer Wallfahrerweg über den Falkenstein und die Ortschaft Ried nach St. Wolfgang.

Es handelt sich dabei um einen europaweit einmaligen Kulturweg:

24 beschilderte Erlebnispunkte dokumentieren seine besondere Bedeutung - von den Kultstätten der Urzeit über die christliche Missionierung durch den heiligen Wolfgang bis zum Höhepunkt der Wallfahrt und zum Beginn des modernen Tourismus.

Der Weg ist - abgesehen vom relativ steilen Anstieg zum Falkenstein (ca. 200 Höhenmeter) und dem Abstieg, für die ganze Familie angenehm zu begehen, von eindrucksvollen Gedenkstätten gesäumt und landschaftlich ungemein abwechslungsreich.

Man muss mit rund zwei Gehstunden rechnen, für Abstecher zum sagenumwobenen Hochzeits- und Ochsenkreuz sowie für den Weiterweg nach Fürberg und St. Gilgen kann man sich in gepflegten Gaststätten stärken.

Für den Rückweg steht im Sommer das Schiff bereit.

Bei Schneelage ist der Weg über den Falkenstein unpassierbar.

(... Abschrift von der Infotafel "Der Weg der Wallfahrer" ...) 



Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Sonntag, 31. Juli 2016

Bin ich eigentlich verrückt ... oder Renate und der Falkenstein ...

"Bin ich eigentlich verrückt mich - noch dazu freiwillig - so einen steilen Weg hinaufzuschleppen", fluchte ich leise vor mich hin, als ich wie eine Dampflokomotive den Falkenstein hinaufpfauchte.

Zugegeben, meine Kondition ist noch ausbaufähig, und ein paar Kilo weniger würden die Sache auch erleichtern ...

Trotztdem war ich froh hinaufgegangen zu sein, denn als ich den Scheffelblick erreichte, wurde ich mit einer sensationellen Aussicht für all die Mühe belohnt.

Obendrein konnte konnte ich eine weitere Station , den "Falkenstein - Scheffelblick" in meinem Wanderpass lochen.   :-)))

Nun fehlen mir nur noch 4 von 9 Wanderzielen, und ich bin guter Dinge sie noch zu erreichen, bevor meine Kur zu Ende ist und ich wieder nach Hause fahre.




Unten  fand gerade eine Segelregatta statt.

Wegen des starken Windes flitzten die Segelboote, die von oben wie Kinderspielzeug aussahen, irre schnell über den See. 

Leider konnte ich sie nicht lange beobachten, weil Regen aufzog.

Ich beschloss lieber schnell wieder abzusteigen und schaffte es nach einem schnellen Sprung in den See gerade noch rechtzeitig zu meinem Auto bevor der Himmel herunterkam.



Als es zum Schütten begann saß ich bereits bei einem Steckerlfisch und einem Spritzer im Trockenen und ließ es mir schmecken.

Dabei lernte ich zwei Berufsfischer vom Mondsee kennen, die mir - sofern es sich zeitlich ausgeht - in den nächsten Tagen zeigen werden, wie man mit Stellnetzen Fische fängt. Ich freu´ mich schon drauf!  :-)))

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
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Freitag, 29. Juli 2016

Alle Neune - oder - Kurgäste im Jagdfieber ...

Seitdem meine Kur-Kollegin Gabi und ich den Wolfgangsee-Wandersammelpass entdeckt haben, hat uns das Jagdfieber gepackt.

Kaum haben wir all unsere Behandlungen erledigt, schwingen wir uns auch schon auf unsere Fahrräder und flitzen los:

Mit Bergschuhen und Rucksäcken ausgerüstet erreichen wir rasch die Einstiegsstellen zu den empfohlenen Wanderrouten, von wo aus wir der Reihe nach alle 9 Stationen - besonders schöne Plätze rund um den Wolfgangsee - erwandern.

Sobald wir unsere Wanderpässe vollständig gelocht haben, werden wir sie in eines der Infobüros bringen, wo wir unser eigenes Wolfgangsee-Wanderkissen erhalten.



Drei Zielpunkte habe ich schon erreicht.

Ob ich es schaffe auch noch die restlichen 6 zu erwandern, bevor meine Kur vorüber ist?

Keine Ahnung, aber so oder so macht es auf jeden Fall einen riesen Spaß in dieser wundervollen Umgebung Fahrrad zu fahren, Wandern zu gehen und hinterher in den See zu springen!

Ich hoffe, ihr genießt den Sommer auch so sehr, wie ich!

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
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