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Montag, 22. Februar 2016

Hühnersuppe als wirksames Heilmittel gegen Erkältungen (Hausmittel)

Die Grippewelle hat mittlerweile in Österreich ihren Höhepunkt erreicht und auch im übrigen Europa ist die Influenzavirusaktivität weiterhin sehr hoch.
Viele klagen über Husten, Schnupfen und Halsschmerzen - begleitet von hohem Fieber, Kopfweh und Schüttelfrost.

Kranke wurden von ihren Lieben immer schon großzügig mit kräftiger Hühnersuppe versorgt.

Doch warum sollte man bei Erkältungen ausgerechnet Hühnersuppe essen?
Ist sie ein wirksames Heilmittel oder handelt es sich um ein Ammenmärchen?

Interessanterweise war Hühnersuppe schon bei den alten Ägyptern als Mittel gegen Erkältungen geschätzt und es werden bis heute unzählige unterschiedliche internationale Varianten auf allen Kontinenten der Erde bei Krankheit kredenzt.


Die moderne Forschung lässt vermuten, dass Hühnersuppe tatsächlich einen Einfluss auf die Entzündungsreaktion des Körpers, genaugenommen auf bestimmte weiße Blutkörperchen, haben könnte.
Doch weil die entzündungshemmende Wirkung von Hühnersuppe erst bei einem Versuch im Reagenzglas (in-vitro) nachgewiesen werden konnte, gilt sie (noch) nicht als sicher bewiesen.

Sicher ist:
  • Eine gut ausgekochte, heiße, dampfende Hühnersuppe aus einem guten Freilandhuhn und reichlich Gemüse tut auch dem Kranken gut, der eigentlich gar keinen Appetit hat.
  • Bei einer dicken Erkältung ist sie oft sogar das Einzige, das er schmerzlos durch den Rachen bekommt.
  • Eine kräftige Brühe versorgt ihn mit Mineralstoffen und Vitaminen und unterstützt obendrein die Flüssigkeitszufuhr.
  • Hühnerbrust enthält viel Zink, welches das Immunsystem unterstützt.
  • Eine heiße Suppe erhöht die Körpertemperatur und lindert so Gliederschmerzen.
  • Zudem lässt das Schlürfen der dampfenden Flüssigkeit geschwollene Schleimhäute abschwellen und löst festsitzenden Hustenschleim, sowie Nasensekret und verhilft so zu besserem Durchatmen. 
  • Der heiße Dampf erhitzt die Atemwege, sodass sich Viren nicht halten können. 

Bei uns bekommen Grippekranke immer Hühnersuppe, und sie hat uns noch jedes Mal geholfen.

Je nach Appetit trinkt der Kranke die klare Brühe oder er isst die Suppe mitsamt dem kleingeschnittenen Suppenfleisch und Gemüse.


Nachdem der Patient seine Suppe möglichst heiß geschlürft hat, wird er sofort mit einer Wärmflasche, viel Grippetee und Wasser ins Bett verfrachtet, wo er brav schwitzen muss. Am nächsten Morgen fühlt er sich schon um einiges besser.

Ach ja... nebenher hat eine gute Hühnersuppe auch immer irgendetwas Tröstliches... warum auch immer ... Versuch's ruhig auch mal!

Hier geht´s zum Rezept meiner Erkältungssuppe vom Huhn.


Ich wünsche allen Grippekranken "Gute Besserung"!!!

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Donnerstag, 3. Dezember 2015

Hustensaft aus Schwarzem Rettich ... natürlich selbstgemacht!

Bei hartnäckigem Husten, Heiserkeit und Bronchitis hilft ein ganz einfaches Hausmittel:

Selbstgemachter Hustensaft aus Schwarzem Rettich löst zähen Hustenschleim, beruhigt hartnäckigen Hustenreiz und bekämpft Entzündungen der Atemwege.

Seine Herstellung ist überhaupt keine Hexerei.
Obendrein nehmen ihn wegen seines angenehmen Geschmackes auch Kinder gerne ein.

Wir brauchen:
  • einen frischen Schwarzen Rettich
  • Zucker oder Honig
  • ein spitzes scharfes Messer
  • eine Stricknadel oder Ähnliches und
  • ein Glas oder einen Becher


So geht´s:

Nachdem wir den Rettich gründlich gewaschen haben, schneiden wir einen Trichter hinein und stechen den Boden mit einer Stricknadel durch.

Danach füllen wir den Zucker oder den Honig in den ausgehöhlten Rettich und stellen diesen auf ein Glas oder einen Becher.

Jetzt heißt es geduldig sein und einige Stunden warten ...
Der sich bildende Sirup tropft nun nach und nach durch das Loch in das Glas oder die Tasse.

Anwendung:

Jede Stunde einen Teelöffel voll im Mund zergehen lassen.

Achtung!

Wer an Nierenentzündung leidet, darf leider keinen Rettich essen und sollte bitte auch keinen Rettichsaft zu sich nehmen!


Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Donnerstag, 9. April 2015

Schicht-Hustensirup ... natürlich selbst gemacht! (Hausmittel) (Rezept)

Ab Februar ist es wieder so weit:
Sobald wir die ersten ersten Huflattichblüten finden, ist es allerhöchste Zeit mit dem Sammeln der Heilpflanzen anzufangen, die wir für unseren Schicht-Hustensirup benötigen.

Je nach Sammelzeit pflücken wir die jeweiligen Heilpflanzen-Teile, die wir brauchen.

Wir schneiden das Sammelgut klein und schichten es in ein großes Gurkenglas.
Im Anschluss wird jede Lage mit Zucker bedeckt.

Gesammelt werden:
  • Huflattich - Blütenköpfe (März-April)
  • Huflattich - Blätter (Mai-Juni)
  • Wohlriechendes Veilchen - Blüten (März-Mai)
  • Wohlriechendes Veilchen - Blätter (April-Juni)
  • Wohlriechendes Veilchen - Wurzeln (September-November)
  • Tannenwipferl (Mai) -->Maiwipferl
  • Spitzwegerich - Blätter (Mai-Juli, vor der Samenreife)

Der Zucker verflüssigt sich und zieht die Heilkraft aus den Pflanzen.

Um auch die wasser-löslichen Wirkstoffe herauszulösen, füge ich zwischendurch gerne noch einen Schuss selbstgemachten Wipferlschnaps hinzu.

6-8 Wochen nachdem wir die letzte Heilpflanze dazugegeben haben, kann der Sirup abgeseiht, und in Flaschen oder Gläser gefüllt werden.

An einem dunklen kühlen Ort aufbewahrt steht er ab sofort jederzeit bereit, wenn jemand an Husten erkrankt.

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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