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Donnerstag, 15. März 2018

Die ersten Huflattichblüten sind da!

Welche Jahreszeit ist eigentlich eure Lieblingsjahreszeit? - Ich persönlich finde ja alle wunderschön, aber das Frühlingserwachen übt jedes Mal aufs Neue eine ganz besondere Faszination auf mich aus.

Es beeindruckt mich immer sehr, mit welcher Schnelligkeit plötzlich alles austreibt, grünt und zum Blühen anfängt, sobald es draußen plötzlich wärmer wird!

Gestern habe ich sogar schon die ersten Huflattichblüten entdeckt.

Das hübsche strahlende Gelb dieser mächtigen Heilpflanze, einem der ältesten natürlichen Hustenmittel, ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern gleichzeitig auch ein ganz lauter Weckruf für die Selbstversorgerin in mir.

Er erinnert mich daran, meine Wintermüdigkeit mit aller Kraft abzuschütteln und ab sofort wieder aktiv zu werden!

Höchste Zeit die Hausapotheke wieder mit frischen Kräutern und selbstgemachten Hausmittelchen aufzufüllen!

Denn nach dem Winter ist vor dem Winter, und wer sich uns seine Lieben im nächsten Jahr selbst mit seinem eigenen Schicht-Hustensirup versorgen möchte, sollte langsam die erste Zutat dafür sammeln und ansetzen: nämlich die Huflattichblüten!

Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate!

zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Donnerstag, 3. März 2016

Huflattich - eines der ältesten natürlichen Hustenmittel

Wie cool ist das denn!

Der Huflattich, den ich letztes Jahr beim Kräuter-Sammeln ausgegraben und in meinem Garten eingepflanzt habe, hat überlebt und blüht jetzt in voller Pracht!  :-)))

Ob er sich mit seinen kriechenden, bis zu 2 Meter langen unterirdischen Wurzelausläufern noch weiter in meinem Garten ausbreiten wird?

Ich hätte nichts dagegen, wenn ich diese nützliche Heilpflanze jederzeit aus meinem eigenen Garten ernten könnte!

Der Huflattich (Tussilago farfara) gehört nämlich zu den ältesten natürlichen Hustenmitteln und ist die erste Zutat, die ich für meinen selbstgemachten Schicht-Hustensirup benötige.

Hierfür sammle ich jetzt (März-April) die Blüten und später (Mai-Juni) die Blätter.

Huflattichblüten und -blätter wirken beruhigend, krampflösend, schweißtreibend, reizlindernd bei entzündeten Schleimhäuten und schwach lösend bei zähem Husten. Äußerlich beschleunigen sie die Wundheilung.

Toll, was so eine Pflanze alles kann, oder?
Sobald der Huflattich blüht, ist der Frühling nicht mehr weit.

Ich freue mich schon auf lange Wanderungen in der Natur, gemeinsam mit meiner Familie und unseren Hunden, im Gepäck immer die Dinge, die man so braucht, um zwischendurch hier und da ein paar Kräuter oder Harze zu sammeln und mit nach Hause zu nehmen!   :-)))


Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Donnerstag, 9. April 2015

Schicht-Hustensirup ... natürlich selbst gemacht! (Hausmittel) (Rezept)

Ab Februar ist es wieder so weit:
Sobald wir die ersten ersten Huflattichblüten finden, ist es allerhöchste Zeit mit dem Sammeln der Heilpflanzen anzufangen, die wir für unseren Schicht-Hustensirup benötigen.

Je nach Sammelzeit pflücken wir die jeweiligen Heilpflanzen-Teile, die wir brauchen.

Wir schneiden das Sammelgut klein und schichten es in ein großes Gurkenglas.
Im Anschluss wird jede Lage mit Zucker bedeckt.

Gesammelt werden:
  • Huflattich - Blütenköpfe (März-April)
  • Huflattich - Blätter (Mai-Juni)
  • Wohlriechendes Veilchen - Blüten (März-Mai)
  • Wohlriechendes Veilchen - Blätter (April-Juni)
  • Wohlriechendes Veilchen - Wurzeln (September-November)
  • Tannenwipferl (Mai) -->Maiwipferl
  • Spitzwegerich - Blätter (Mai-Juli, vor der Samenreife)

Der Zucker verflüssigt sich und zieht die Heilkraft aus den Pflanzen.

Um auch die wasser-löslichen Wirkstoffe herauszulösen, füge ich zwischendurch gerne noch einen Schuss selbstgemachten Wipferlschnaps hinzu.

6-8 Wochen nachdem wir die letzte Heilpflanze dazugegeben haben, kann der Sirup abgeseiht, und in Flaschen oder Gläser gefüllt werden.

An einem dunklen kühlen Ort aufbewahrt steht er ab sofort jederzeit bereit, wenn jemand an Husten erkrankt.

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Freitag, 6. März 2015

Nationalpark Balaton Felvidék/Ungarn (Reisebericht Tag 1)

Dieses Wochenende verbringe ich mit meiner Familie im Nationalpark Balaton Felvidék.

Bei wundervollem Wetter konnten wir schon bei der Herfahrt die wunderbare Landschaft mit den für die Region typischen Basaltbergen bewundern.
 
Geplant sind lange Spaziergänge am Plattensee-Ufer, wo um diese Jahreszeit eine ganz besondere Stimmung herrscht. Wir wollen nachsehen, was in den Sümpfen los ist und einen ganz besonderen Markt besuchen.

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich entlang des nördlichen Balaton-Ufers, von Balatonszőlős bis zum Kis-Balaton.
Obwohl es in dieser Region vor einigen hundert Jahren noch weitaus mehr Sumpfgebiete gegeben hat, haben sich die Lebewesen dennoch sehr gut an die heutigen Lebensräume angepasst.

Mit etwas Glück kann man hier einige streng geschützte Pflanzen- und Vogelarten beobachten.

Der Nationalpark Balaton Felvidék ist eine Schatztruhe voller Sehenswürdigkeiten und geologischen Eigenheiten.

Oberirdisch laden unzählige Wanderrouten und (teilweise mehrsprachige) Lehrpfade dazu ein, die Gegend mit ihren stumpfkegeligen Inselbergen, Basalttufffelsen und Gysirkegeln zu erkunden.

Unterirdisch sind einige interessante Höhlensysteme zu finden.

Die die Csodabogyó-Höhle ist eine bekannte ungarische Tropfsteinhöhle, und in der "Tavasbarlang"-Höhle in Tapolca kann man sogar Boot fahren!

Ca. 5 km östlich vom Plattensee, in Hévíz, badet man im größten natürlichen und biologisch aktiven Thermalsee der Welt. Der See hat eine Fläche von rund 4,4 Hektar und wird durch eine Thermalquelle aus einem Krater in 38 Metern Tiefe gespeist. Die Quelle ist mit 410 Litern pro Sekunde derart ergiebig, dass sich das Wasser innerhalb von 48 Stunden komplett austauscht.

Egal, ob man sich für Burgen, Schlösser und Festungen interessiert, oder lieber ein Büffelreservat besuchen will -
im Nationalpark Balaton Felvidék findet bestimmt jeder ein interessantes Ausflugsziel nach seinem Geschmack!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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