Brrrrr ... Kalt ist es draußen, nass, windig, und so ungemütlich, dass es mich nach dem Versorgen unserer Tiere ganz schnell wieder in die gute warme Stube hereingetrieben hat!
Doch die Wildtiere in UnserSelbstversorgerGarten scheint das Wetter gar nicht zu stören:
Wo man auch hinschaut ... in der Wildblumenwiese, dem Tümpel, dem Stein-, Blatt-, Asthaufen, dem blühenden Kräuterbeet, den Büschen, ... Überall herrscht eifriges Gewusel.
Besonders hoch her geht es aber in der Wildhecke, deren etagenartiger Aufbau viele ineinander verschachtelte Lebensräume für Kleinsäuger, Reptilien, Vögel und Insekten bildet, bzw. ihnen viele verschiedene Nahrungsquellen, Verstecke und Möglichkeiten zur ungestörten Aufzucht des Nachwuchses bietet.
Dabei erfreuen sich die dornigen Wohneinheiten größter Beliebtheit: Immerhin brütet es sich dort besonders sicher, ohne Gefahr zu laufen, zwischendurch vom Steinmarder oder freilaufenden Hauskatzen aufgefressen zu werden!
Leider galten Naturhecken eine ganze Weile als "unordentlich", weswegen sie in vielen Gärten durch eintönige und ökologisch wertlose immergrüne "Mauern" ersetzt worden sind.
Umso mehr freut es mich, dass Gärten mit Naturcharakter, und somit auch Wildstrauchhecken heutzutage ein Revival erleben, und viele Wildtiere, die aus ihren natürlichen Lebensräumen vertrieben worden sind und ihre Brutplätze in alten Bäumen oder Felsenhöhlen verloren haben, in unseren Naturgärten neue Lebensräume finden.
Habt ihr vielleicht auch Lust eine abwechslungsreiche Wild- oder Schnitthecke in eurem Garten anzulegen?
Obwohl es heißt, dass der Herbst der optimale Zeitpunkt dafür ist, könnt ihr das jetzt im Mai auch noch machen!
Bis bald,
alles Liebe,
eure Renate
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Dienstag, 7. Mai 2019
Montag, 9. Januar 2017
So viele Feuerwanzen - mitten im Winter?
Bist du narrisch?
Erst dachten meine Tochter und ich schlecht zu sehen, als wir vor einigen Tagen Unmengen davon auf dem Lindenblütenbaum vor unserem Haus entdeckten. Immerhin ist es mit ordentlichen Minusgraden garade ganz schön frostig!
Dass sich die rot-schwarzen Insekten bei uns wohl fühlen, wissen wir bereits seit längerem. Im Sommer finden wir die Tiere besonders häufig unter den Linden vor unserem Haus, auf dem Gartenzaun, zwischen trockenem Laub und leider auch auf unserer neuen Hausfassade, wo sie an sonnigen Tagen in Gruppen von teilweise mehreren hundert Individuen zusammensitzen.
Sie ernähren sich vor allem von Linden- und anderen Pflanzensamen, die sie mit Hilfe ihrer zu einem Stechrüssel umgebildeten Mundwerkzeuge aussaugen.
Daneben werden auch tote Insekten und Insekteneier ausgesaugt, aber dem Menschen werden sie nicht gefährlich. Sie können zum Glück weder stechen, noch im Garten Schaden anrichten.
Zwar gibt die Feuerwanze, wie alle Wanzen, ein übel riechendes Abwehrsekret ab, wenn sie sich bedroht fühlt. ... Das hat meinen Sohn, als er noch klein war, jedoch nie gestört. Viel zu gerne setzte er seine färbigen "Spielkameraden" in seine Modellautos und ließ sie mit großer Begeisterung als "Stuntmen" über Rampen fahren und über Hindernisse springen ...
Da konnte ich reden, soviel ich wollte. All meine Argumente, warum die kleinen Insekten dieses Spiel vielleicht nicht so toll fänden, gingen ins Leere ...
Mittlerweile ist mein Sohn aber erwachsen geworden, und die Tierchen haben zum Glück wieder ihre Ruhe!
Im Sommer sind wir es, wie gesagt gewöhnt von Feuerwanzen umgeben zu sein ...
Wieso aber stapeln sich die Insekten jetzt, mitten im Winter in den Ritzen des Lindenstammes?
Sollten sie nicht gerade irgendwo unter der Erde überwintern?
Haben sie sich vielleicht in der Jahreszeit geirrt?
Tatsächlich besitzen Feuerkäfer-Larven Frostschutzproteine, wodurch sie offenbar Temperaturen von minus 30 Grad überstehen. Frostschutzproteine schützen Feuerkäfer (Spiegel Online)
Wir werden die Klumpen, die sie zu hunderten bilden, auf jeden Fall weiter beobachten ... Mal sehen, was passiert. Ich bin schon sehr gespannt, ob sie erfrieren oder sich doch häuten und weiterentwickeln werden ...
Bis bald,
alles Liebe,
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at
https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
https://www.facebook.com/unserselbstversorgergarten/
https://www.instagram.com/unserselbstversorgergarten/
Selbstversorger Praxiskurse im Jahreskreis:
https://unserselbstversorgergarten.blogspot.com/p/selbstversorger-workshops-und-coachings.html
Bei Amazon einkaufen:




Erst dachten meine Tochter und ich schlecht zu sehen, als wir vor einigen Tagen Unmengen davon auf dem Lindenblütenbaum vor unserem Haus entdeckten. Immerhin ist es mit ordentlichen Minusgraden garade ganz schön frostig!
Dass sich die rot-schwarzen Insekten bei uns wohl fühlen, wissen wir bereits seit längerem. Im Sommer finden wir die Tiere besonders häufig unter den Linden vor unserem Haus, auf dem Gartenzaun, zwischen trockenem Laub und leider auch auf unserer neuen Hausfassade, wo sie an sonnigen Tagen in Gruppen von teilweise mehreren hundert Individuen zusammensitzen.
Sie ernähren sich vor allem von Linden- und anderen Pflanzensamen, die sie mit Hilfe ihrer zu einem Stechrüssel umgebildeten Mundwerkzeuge aussaugen.
Daneben werden auch tote Insekten und Insekteneier ausgesaugt, aber dem Menschen werden sie nicht gefährlich. Sie können zum Glück weder stechen, noch im Garten Schaden anrichten.
Zwar gibt die Feuerwanze, wie alle Wanzen, ein übel riechendes Abwehrsekret ab, wenn sie sich bedroht fühlt. ... Das hat meinen Sohn, als er noch klein war, jedoch nie gestört. Viel zu gerne setzte er seine färbigen "Spielkameraden" in seine Modellautos und ließ sie mit großer Begeisterung als "Stuntmen" über Rampen fahren und über Hindernisse springen ...
Da konnte ich reden, soviel ich wollte. All meine Argumente, warum die kleinen Insekten dieses Spiel vielleicht nicht so toll fänden, gingen ins Leere ...
Mittlerweile ist mein Sohn aber erwachsen geworden, und die Tierchen haben zum Glück wieder ihre Ruhe!
Im Sommer sind wir es, wie gesagt gewöhnt von Feuerwanzen umgeben zu sein ...
Wieso aber stapeln sich die Insekten jetzt, mitten im Winter in den Ritzen des Lindenstammes?
Sollten sie nicht gerade irgendwo unter der Erde überwintern?
Haben sie sich vielleicht in der Jahreszeit geirrt?
Tatsächlich besitzen Feuerkäfer-Larven Frostschutzproteine, wodurch sie offenbar Temperaturen von minus 30 Grad überstehen. Frostschutzproteine schützen Feuerkäfer (Spiegel Online)
Wir werden die Klumpen, die sie zu hunderten bilden, auf jeden Fall weiter beobachten ... Mal sehen, was passiert. Ich bin schon sehr gespannt, ob sie erfrieren oder sich doch häuten und weiterentwickeln werden ...
Bis bald,
alles Liebe,
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
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Freitag, 27. März 2015
Blumenwiese zum Verschenken!
Warum einen Blumenstrauß verschenken, wenn es eine ganze Blumenwiese sein kann?
Seedbombs, handgedrehte Bomben aus Erde und Samen für den Garten müssen nicht extra eingepflanzt werden, sondern können einfach per Wurfsendung an den gewünschten Ort befördert werden. Danach braucht man nur noch zu warten.
Die Bomben kann man übrigens entweder selbst herstellen, oder fix und fertig kaufen.
Ich habe mir ein Komplettpaket mit verschiedenen Sorten (hier bei Amazon) bestellt und freue mich schon jetzt auf die Schmetterlinge, die uns im Sommer besuchen werden!
Bis bald,
alles Liebe,
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Seedbombs, handgedrehte Bomben aus Erde und Samen für den Garten müssen nicht extra eingepflanzt werden, sondern können einfach per Wurfsendung an den gewünschten Ort befördert werden. Danach braucht man nur noch zu warten.
Die Bomben kann man übrigens entweder selbst herstellen, oder fix und fertig kaufen.
Ich habe mir ein Komplettpaket mit verschiedenen Sorten (hier bei Amazon) bestellt und freue mich schon jetzt auf die Schmetterlinge, die uns im Sommer besuchen werden!
Bis bald,
alles Liebe,
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at
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Hilfe, die Insekten sterben!
Alarmierende Nachrichten über das Thema Bienensterben ...
Obstbauern und Gärtner, die Sorge haben, ob ihre Obstbäume und Gemüsepflanzen ausreichend bestäubt werden ...
Imker, die darüber klagen, dass ihre Bienen eingehen ...
Erwachsene, die sich wundern, wo all die schönen Schmetterlinge und Libellen aus ihrer Kindheit geblieben sind ...
Insektenfressende Vögel, die keine Nahrung finden und darum immer weniger werden ...
Wo soll das hinführen?
Was können wir tun? Oder anders gefragt:
Welchen Beitrag kann jeder einzelne von uns leisten um ein intaktes Ökosystem zu fördern?
Problem 1: Giftige chemische Spritz- und Düngemittel ...
Dass deren Verwendung uns, sowie unserer Umwelt nicht gut bekommt, ist mittlerweile bei den meisten von uns angekommen.
Zum Glück gibt es immer mehr Leute, die nachhaltig biologisch gärtnern anstatt ihre Umwelt zu vergiften!
Doch auch wer keinen eigenen Garten hat, kann etwas tun.
Kunden, die Bio einkaufen, unterstützen Bauern, die Bio-Landwirtschaften betreiben und leisten so (oft unbewusst) einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Umweltschutz.
Problem 2: Oftmals sehr monotone Kulturlandschaften ...
Jetzt im Frühling finden unsere heimischen Insekten noch Nahrung, doch was bzw. wie viel werden sie zum fressen haben, sobald die Hauptblütezeit des Löwenzahns, der Obstbäume, früh blühenden Wildsträucher und Rapsfelder vorbei ist?
Aus Mangel an blütenreichen Mähwiesen, Weiden und Krautsäumen, durch intensives Mähen und die unkrautfreie Anbaupraxis auf landwirtschaftlichen Flächen finden Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten während des Sommers oft viel zu wenige Blüten von denen sie sich ernähren können.
Chemisch unkrautfrei gehaltene Rasenflächen und akkurat gestutzte Thujen prägen auch in privaten Gärten oft das Bild.
Leider sind Thujenhecken leblose immergrüne giftige Mauern, die unserer heimischen Tierwelt weder als Nahrungquelle, noch als Lebensraum dienen können!
Problem 3: Blumenzüchtungen mit gefüllten anstatt ungefüllten Blüten ...
Die wunderschönsten Blumen haben keinen ökologischen Nutzen, wenn, unsere Insekten nicht in die Blüte hineinkönnen und somit auch nicht an den Blütennektar rankommen!
Hier kommen unsere Gärten und Balkone ins Spiel.
Wenn den Menschen bewusst würde, welchen riesen Beitrag sie leisten könnten ...
und einer anfinge wieder Lebensräume für unsere heimische Tierwelt zu schaffen ...
dann sein Nachbar und dann wiederum der nächste ...
Vielleicht könnt ihr ja die eine oder andere Idee umsetzen:
Überlegt mal, wie groß der Lebensraum werden könnte, wenn man die Fläche aller Privatgärten zusammennimmt!
Wenn nicht bald etwas geschieht, dann werden zuerst die Bienen und dann die Menschen aussterben. ...
Naja. Vielleicht wäre das gar kein allzugroßer Fehler, wenn man sich anschaut, was wir unserer Mutter Erde antun!
Bis bald,
alles Liebe,
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at
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https://www.facebook.com/unserselbstversorgergarten/
https://www.instagram.com/unserselbstversorgergarten/
Selbstversorger Praxiskurse im Jahreskreis:
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Obstbauern und Gärtner, die Sorge haben, ob ihre Obstbäume und Gemüsepflanzen ausreichend bestäubt werden ...
Imker, die darüber klagen, dass ihre Bienen eingehen ...
Erwachsene, die sich wundern, wo all die schönen Schmetterlinge und Libellen aus ihrer Kindheit geblieben sind ...
Insektenfressende Vögel, die keine Nahrung finden und darum immer weniger werden ...
Wo soll das hinführen?
Was können wir tun? Oder anders gefragt:
Welchen Beitrag kann jeder einzelne von uns leisten um ein intaktes Ökosystem zu fördern?
Problem 1: Giftige chemische Spritz- und Düngemittel ...
Dass deren Verwendung uns, sowie unserer Umwelt nicht gut bekommt, ist mittlerweile bei den meisten von uns angekommen.
Zum Glück gibt es immer mehr Leute, die nachhaltig biologisch gärtnern anstatt ihre Umwelt zu vergiften!
Doch auch wer keinen eigenen Garten hat, kann etwas tun.
Kunden, die Bio einkaufen, unterstützen Bauern, die Bio-Landwirtschaften betreiben und leisten so (oft unbewusst) einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Umweltschutz.
Problem 2: Oftmals sehr monotone Kulturlandschaften ...
Jetzt im Frühling finden unsere heimischen Insekten noch Nahrung, doch was bzw. wie viel werden sie zum fressen haben, sobald die Hauptblütezeit des Löwenzahns, der Obstbäume, früh blühenden Wildsträucher und Rapsfelder vorbei ist?
Aus Mangel an blütenreichen Mähwiesen, Weiden und Krautsäumen, durch intensives Mähen und die unkrautfreie Anbaupraxis auf landwirtschaftlichen Flächen finden Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten während des Sommers oft viel zu wenige Blüten von denen sie sich ernähren können.
Chemisch unkrautfrei gehaltene Rasenflächen und akkurat gestutzte Thujen prägen auch in privaten Gärten oft das Bild.
Leider sind Thujenhecken leblose immergrüne giftige Mauern, die unserer heimischen Tierwelt weder als Nahrungquelle, noch als Lebensraum dienen können!
Problem 3: Blumenzüchtungen mit gefüllten anstatt ungefüllten Blüten ...
Die wunderschönsten Blumen haben keinen ökologischen Nutzen, wenn, unsere Insekten nicht in die Blüte hineinkönnen und somit auch nicht an den Blütennektar rankommen!
Hier kommen unsere Gärten und Balkone ins Spiel.
Wenn den Menschen bewusst würde, welchen riesen Beitrag sie leisten könnten ...
und einer anfinge wieder Lebensräume für unsere heimische Tierwelt zu schaffen ...
dann sein Nachbar und dann wiederum der nächste ...
Vielleicht könnt ihr ja die eine oder andere Idee umsetzen:
- Meidet chemische Spritz- und Düngemittel!
- Greift beim Einkaufen auf Bio-Produkte!
- Begrünt eure Balkone mit Kräutern und einfach blühenden Blütenpflanzen und holt sie in eure Gärten!
- Pflanzt Wildstrauchhecken oder einzelne Wildsträucher in euren Gärten
- Wilde Ecken im Garten, eventuell
- ein Asthaag, der über Jahre nicht weggeräumt wird bieten vielen heimischen Insekten, aber auch dem Igel und verschiedenen Reptilien Unterschlupf.
- Insektenhotels, vielleicht inmitten der Naturhecke bieten Lebensräume.
- Schon eine kleine Blumenwiese ist Gold wert und sieht obendrein wunderhübsch aus!
- Gründüngungspflanzen als Vor- und Zwischenkultur auf Gemüsebeeten sind ein idealer Pollen- und Nektarspender für Schmetterlinge und Bienen!
Überlegt mal, wie groß der Lebensraum werden könnte, wenn man die Fläche aller Privatgärten zusammennimmt!
Wenn nicht bald etwas geschieht, dann werden zuerst die Bienen und dann die Menschen aussterben. ...
Naja. Vielleicht wäre das gar kein allzugroßer Fehler, wenn man sich anschaut, was wir unserer Mutter Erde antun!
Bis bald,
alles Liebe,
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zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at
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