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Montag, 5. Oktober 2015

6 Argumente für Indische Waschnüsse

Als ich vor einigen Wochen eine Freundin besuchte, war sie gerade beim Wäsche waschen.

Sie erzählte mir ganz begeistert von ihrem neuen, rein pflanzlichen Waschmittel, der so genannten "Indischen Waschnuss".

Moni freute sich, weil sogar hartnäckige Flecken aus der T-Shirts ihrer Kinder verschwunden wären.

Einmal Lunte gerochen, habe ich mich sogleich näher über die "Indischen Waschnüsse" informiert und interessante Dinge herausgefunden. 

Wusstest du, dass die Waschnuss in Indien und Nepal  bereits seit Jahrhunderten als Waschmittel verwendet wird?

 Weil wir gezwungen sind 

- uns immer stärker mit Gedanken zum Umweltschutz auseinanderzusetzen und 

- über die Zukunft unseres Planeten nachzudenken, 

werden Waschnüsse auch bei uns immer beliebter.


Hier habe ich die wichtigsten Vorteile, die die Waschnuss mit sich bringt, zusammengefasst:

1.) Die Zeiten, in denen wir schwere Waschmittel geschleppt haben, sind vorbei!
Die Schalen der Waschnuss sind ganz klein, leicht und ergiebig.
Wenige Schalen in ein Leinensäckchen gesteckt und mit der Wäsche mitgewaschen, ersetzen zur Gänze das herkömmliche Waschmittel aus dem Supermarkt.

2.) Ätherische Öle ersetzen den Weichspüler!
Um seiner Wäsche einen angenehmen Duft zu verleihen, kann man einfach einige Tropfen des für sich passenden ätherischen Öls in die Aufnahme des Weichspülers geben oder das Säckchen der Waschnüsse beträufeln.

3.) Rein pflanzlich!
Die Schalen der Waschnuss enthalten den Wirkstoff Saponin in hoher Konzentration, einen seifenähnlichen Stoff, der eine enorme Waschkraft besitzt.
Kommen die Schalen mit Wasser in Berührung, bildet sich eine seifige, leicht schäumende milde Lauge und das Saponin entfaltet seine Wirkung.

4.) Umweltfreundlich!
Als nachwachsender Rohstoff ist die an Bäumen wachsende Waschnuss, eine sehr umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Waschmitteln.
Nach dem Gebrauch können die Reste der Waschnüsse über den Biomüll entsorgt oder selbst kompostiert werden.

5.) Extreme Kostenersparnis!
Waschnüsse sind nicht nur sehr effektiv, sondern auch überraschend günstig im Vergleich zu herkömmlichen Waschmitteln aus dem Supermarkt.
1 kg Waschnüsse reichen laut Angabe für über 100 Waschgänge.

6.) Nicht nur für die Waschmaschine!
Indische Waschnüsse eignen sich wegen ihrer Milde auch als Allzweckreiniger - für alles und bei jeder Temperatur.

Klingt gut, oder? Mal sehen, ob ich noch mehr darüber herausfinde, und ob es nicht doch noch einen Haken gibt ...

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Mittwoch, 2. September 2015

Fast-Verpackungsfreier-Supermarkt in Linz!

Ärgerst du dich auch oft über den vielen Verpackungsmüll, der  jedes Mal beim Einkaufen anfällt?

In Linz hat der erste "Fast-Verpackungsfreie"-Supermarkt" HOLIS MARKET eröffnet!

Er verkauft Reis, Nudeln und Milch im Pfandglas und produziert auch sonst, so wenig Verpackungsmüll wie möglich.

"80 Prozent unserer Lieferanten kommen aus Oberösterreich und etwa 90 Prozent der Lebensmittel sind bio", sagt Geschäftsführer Seher.

Hier kannst du den vollen Artikel auf nachrichten.at lesen:

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Linz-hat-ersten-Supermarkt-der-auf-Verpackungsmuell-verzichtet;art66,1959447

Ich hoffe, dass dieses innovative Geschäftsmodell bald Schule macht und wünsche dem Unternehmen alles Gute und viel Erfolg!

Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate!

zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Freitag, 27. März 2015

Hilfe, die Insekten sterben!

Alarmierende Nachrichten über das Thema Bienensterben ... 

Obstbauern und Gärtner, die Sorge haben, ob ihre Obstbäume und Gemüsepflanzen ausreichend bestäubt werden ... 

Imker, die darüber klagen, dass ihre Bienen eingehen ... 

Erwachsene, die sich wundern, wo all die schönen Schmetterlinge und Libellen aus ihrer Kindheit geblieben sind ... 

Insektenfressende Vögel, die keine Nahrung finden und darum immer weniger werden ... 

Wo soll das hinführen?
Was können wir tun? Oder anders gefragt:
Welchen Beitrag kann jeder einzelne von uns leisten um ein intaktes Ökosystem zu fördern?

Problem 1: Giftige chemische Spritz- und Düngemittel ...

Dass deren Verwendung uns, sowie unserer Umwelt nicht gut bekommt, ist mittlerweile bei den meisten von uns angekommen.

Zum Glück gibt es immer mehr Leute, die nachhaltig biologisch gärtnern anstatt ihre Umwelt zu vergiften!

Doch auch wer keinen eigenen Garten hat, kann etwas tun.
Kunden, die Bio einkaufen, unterstützen Bauern, die Bio-Landwirtschaften betreiben und leisten so (oft unbewusst) einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Umweltschutz.  

Problem 2: Oftmals sehr monotone Kulturlandschaften ...

Jetzt im Frühling finden unsere heimischen Insekten noch Nahrung, doch was bzw. wie viel werden sie zum fressen haben, sobald die Hauptblütezeit des Löwenzahns, der Obstbäume, früh blühenden Wildsträucher und Rapsfelder vorbei ist?

Aus Mangel an blütenreichen Mähwiesen, Weiden und Krautsäumen, durch intensives Mähen und die unkrautfreie Anbaupraxis auf landwirtschaftlichen Flächen finden Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten während des Sommers oft viel zu wenige Blüten von denen sie sich ernähren können.

Chemisch unkrautfrei gehaltene Rasenflächen und akkurat gestutzte Thujen prägen auch in privaten Gärten oft das Bild.
Leider sind Thujenhecken leblose immergrüne giftige Mauern, die unserer heimischen Tierwelt weder als Nahrungquelle, noch als Lebensraum dienen können!

Problem 3: Blumenzüchtungen mit gefüllten anstatt ungefüllten Blüten ...

Die wunderschönsten Blumen haben keinen ökologischen Nutzen, wenn, unsere Insekten nicht in die Blüte hineinkönnen und somit auch nicht an den Blütennektar rankommen!

Hier kommen unsere Gärten und Balkone ins Spiel.

Wenn den Menschen bewusst würde, welchen riesen Beitrag sie leisten könnten ...
und einer anfinge wieder Lebensräume für unsere heimische Tierwelt zu schaffen ...
dann sein Nachbar und dann wiederum der nächste ...

Vielleicht könnt ihr ja die eine oder andere Idee umsetzen:
  • Meidet chemische Spritz- und Düngemittel!
  • Greift beim Einkaufen auf Bio-Produkte!
  • Begrünt eure Balkone mit Kräutern und einfach blühenden Blütenpflanzen und holt sie in eure Gärten!
  • Pflanzt Wildstrauchhecken oder einzelne Wildsträucher in euren Gärten 
  • Wilde Ecken im Garten, eventuell
  • ein Asthaag, der über Jahre nicht weggeräumt wird bieten vielen heimischen Insekten, aber auch dem Igel und verschiedenen Reptilien Unterschlupf.
  • Insektenhotels, vielleicht inmitten der Naturhecke bieten Lebensräume.
  • Schon eine kleine Blumenwiese ist Gold wert und sieht obendrein wunderhübsch aus!
  • Gründüngungspflanzen als Vor- und Zwischenkultur auf Gemüsebeeten sind ein idealer Pollen- und Nektarspender für Schmetterlinge und Bienen!

Überlegt mal, wie groß der Lebensraum werden könnte, wenn man die Fläche aller Privatgärten zusammennimmt!

Wenn nicht bald etwas geschieht, dann werden zuerst die Bienen und dann die Menschen aussterben.  ...
Naja. Vielleicht wäre das gar kein allzugroßer Fehler, wenn man sich anschaut, was wir unserer Mutter Erde antun!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Donnerstag, 5. März 2015

Mit Hühner- und Hasenmist organisch düngen

Ist das nicht schön, wenn alle glücklich sind!

Die Hasenmutter kuschelt sich mit ihren Kleinen ins frische Stroh und aus dem Hühnerstall kommt das geschäftige Gegacker der Hühnerdamen, die eifrig damit beschäftigt sind in der frischen Einstreu zu scharren.


Im Gegenzug dafür dürfen wir uns neben frischen Eiern über eine weitere Scheibtruhe Hasen- und Hühnermist freuen, womit wir unsere Hochbeete befüllen.


Weil Hühnermist eher scharf ist, sollte er lieber kompostiert und erst dann zum Düngen verwendet werden.

Hasenmist ist milder und eignet sich daher den ganzen Sommer über sehr gut zum Mulchen.
Im Herbst kann man ihn beim Umstechen gleich direkt untergraben!

Am Ende stehen
  • frische Eier
  • gesundes langsam gewachsenes Fleisch und
  • reichlich organisch gedüngtes Obst und Gemüse.
Was will man mehr?

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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