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Donnerstag, 17. Dezember 2015

Optimale Verwertung durch Selbstversorgung ...

Gerade war ich draußen und habe frische Karotten aus einem unserer Hochbeete geholt.

Früher hätte ich das Grün der Karotten vielleicht zu einem Grünen Smoothie verarbeitet, oder es wäre gleich mitsamt den Schälresten im Müll gelandet.

Seitdem wir Selbstversorger geworden sind, hat sich bei in dieser Hinsicht viel verändert. ...

Sowohl unsere Langohren, als auch die Hühner warten immer schon sehnsüchtig auf das begehrte Grünfutter.

Heute bleibt garantiert nichts mehr davon übrig!  ;-)))

Wir haben die Bio-Tonne schon lange abbestellt, weil in unserem Selbstversorger-Haushalt eigentlich gar kein Bio-Müll anfällt. Bis auf wenige Ausnahmen finden nämlich alle Reste aus unserer Küche ihre Abnehmer:

Obst-, Gemüse und Brotreste werden zwischen Hasen und Hühnern aufgeteilt. Eierschalen gehen an die Hühner zurück, sie brauchen die Kalkgabe ohnehin um erneut schöne Eier mit starker Schale bilden zu können.

Die Hühner freuen sich über alle anfallenden Reis-, Nudel-, Fleischreste und unsere Hunde fressen sämtliche Knochen, die für sie abfallen.

Selbst Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten, Geschimmeltes, Kaffee- und Teesatz landen nicht im Müll, sondern werden gemeinsam mit dem Mist unserer Haustiere im Komposthaufen  zu wertvollem Humus umgewandelt.

Im Laufe der Jahre haben wir uns so sehr daran gewöhnt, alle Lebensmittel optimal zu verwerten, dass wir es uns anders gar nicht mehr vorstellen können.

Wenn wir einmal für einige Tage irgendwohin fahren, wo wir Lebensmittelreste wegwerfen müssen, weil es keine Abnehmer dafür gibt, haben wir ein richtig schlechtes Gefühl dabei.

Was für ein Glück, dass wir durch unser Leben als Selbstversorger sowieso so gut wie nie verreisen können ... ;-)))

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
https://www.facebook.com/unserselbstversorgergarten/
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Selbstversorger Praxiskurse im Jahreskreis:
https://unserselbstversorgergarten.blogspot.com/p/selbstversorger-workshops-und-coachings.html

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Mittwoch, 18. März 2015

Gehölze pflanzen für Anfänger

Du möchtest deinen Garten mit Gehölzen bepflanzen und weißt nicht so recht, worauf du achten musst?

Dich beschäftigen Fragen wie:
  • Wann ist der optimale Zeitpunkt ist um neue Gehölze zu pflanzen? 
  • Auf welche Art sind Gehölze erhältlich? 
  • Worauf ist beim Pflanzen zu achten?
Dann bist du hier genau richtig!


Der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen von Gehölzen ist wahlweise ...


... im Herbst, sobald die Sonneneinstrahlung nicht mehr so stark ist, aber auch nicht all zu spät, damit die die Pflanzen noch genug Zeit haben um sich vor dem Winter gut anzuwurzeln.

... oder im Frühling, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.

Ich pflanze am liebsten zeitig im Frühjahr, genauer gesagt im März und April.
Erstens steht einem dann meiner Erfahrung nach eine größere Auswahl an Gehölzen zur Verfügung und andererseits brauche ich mir dann keine Sorgen zu machen, ob frostempfindlichere Gehölze gesund über den Winter kommen.


Gehölze werden auf drei Arten zum Verkauf angeboten:
  • Containerware (im Topf) wird vor dem Pflanzen mindestens 20 Minuten in einen Kübel mit Wasser gestellt, danach aus dem Topf genommen und eingesetzt. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich.
  • Ware mit Ballen (Wurzel und Erde in einem Juttesack) wird ebenfalls erst gewässert und danach eingesetzt. Ein Rückschnitt ist auch hier nicht erforderlich.
  • wurzelnackte Ware (Wurzel ohne Erde) wird erst für mehrere Stunden in einem Kübel Wasser eingeweikt. Alle beschädigten Wurzeln müssen weggeschnitten und lange Wurzeln eingekürzt werden. Erst danach kann eingepflanzt werden. Gehölze ohne Ballen sollten noch vor dem Austrieb eingesetzt werden.

Abgesehen davon muss man beim Einpflanzen man auf folgende Dinge achten:

Die Pflanzgrube sollte doppelt so groß sein, wie der Wurzelballen. Sie wird dann wieder mit gut gelockerter Gartenerde aufgefüllt, die man vorher eventuell mit Kompost versetzt hat.

Pflanztiefe: Die meisten Gehölze werden so tief gesetzt, wie sie auch vorher im Topf gestanden sind.
Der Wurzelhals, der Übergang zwischen Wurzelbereich und Stamm, soll auf dem Niveau der Erdoberfläche zu stehen kommen. Die Veredelungsstelle muss unbedingt über der Erdoberfläche bleiben!
Eine Ausnahme bilden Rosen und Weinstöcke. Sie werden so eingepflanzt, dass ihre Veredelungsstelle unter der Erdoberfläche liegt.

Nach dem Einpflanzen wird die Erde vorsichtig festgetreten und gut eingeschlämmt.
Von da an sollte man die Wurzel seiner jungen Gehölze unbedingt gut feucht halten.
Speziell bei trockenem Wetter müssen sie immer gut gegossen werden, eine Mulchschicht hält das Erdreich länger feucht.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
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Donnerstag, 5. März 2015

Mit Hühner- und Hasenmist organisch düngen

Ist das nicht schön, wenn alle glücklich sind!

Die Hasenmutter kuschelt sich mit ihren Kleinen ins frische Stroh und aus dem Hühnerstall kommt das geschäftige Gegacker der Hühnerdamen, die eifrig damit beschäftigt sind in der frischen Einstreu zu scharren.


Im Gegenzug dafür dürfen wir uns neben frischen Eiern über eine weitere Scheibtruhe Hasen- und Hühnermist freuen, womit wir unsere Hochbeete befüllen.


Weil Hühnermist eher scharf ist, sollte er lieber kompostiert und erst dann zum Düngen verwendet werden.

Hasenmist ist milder und eignet sich daher den ganzen Sommer über sehr gut zum Mulchen.
Im Herbst kann man ihn beim Umstechen gleich direkt untergraben!

Am Ende stehen
  • frische Eier
  • gesundes langsam gewachsenes Fleisch und
  • reichlich organisch gedüngtes Obst und Gemüse.
Was will man mehr?

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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