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Mittwoch, 17. Juli 2019

Dienstag, 2. Juni 2015

Projekt Lehmbackofen - Beginn der Testphase ...

Endlich ist unser Ofen so weit, dass man ihn ausprobieren kann.

Mittlerweile haben wir Pizza, Flammkuchen und Brot gebacken, es ist alles sehr lecker geworden! :-)))

So sieht es aus, wenn saftige Hühnerkeulen im Lehmbackofen schmoren.
Schade, dass ein Foto den wunderbaren Duft nicht wiedergeben kann! ;-)))

Die Mühe hat sich gelohnt: Im Lehmbackofen bekommen alle Lebensmittel einen ganz besonderen Geschmack mit einer leicht rauchigen Note. Wir sind echt begeistert!

Von "fertig" kann aber noch lange nicht die Rede sein...
Immer noch sind wir ständig am tüfteln, wie wir unser Bauwerk weiter optimieren können.

Der Regen hat uns schon sehr bald gezeigt, dass der Ofen unbedingt ein Dach braucht, weil er sonst weggewaschen wird.

Es war leider eine naive Annahme, dass der Lehm nach dem Trocknen fest genug wäre, sodass das Wasser von ihm abperlen würde...

Immer wieder entdecken wir neue Risse, die mit frisch angerührtem Lehm zugeschmiert werden müssen. Sobald seine Oberfläche nicht mehr reißt, bekommt der Ofen einen hübschen Kalkanstrich.

Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis es so weit ist ...

Anfangs ist es eine echte Herausforderung das Feuer im Ofen anzuzünden und am brennen zu halten.
Es erfordert ein bisschen Fingerspitzengefühl, es immer weiter nach hinten zu schieben, ohne, dass es ausgeht. 

Ist die Ofentür zu, erlischt das Feuer, weil kein Sauerstoff dazu kann.
Die drei Mini-Löcher in der Ofentür lassen leider viel zu wenig Luft durch.

Lässt man die Tür jedoch offen, dann entweicht der Rauch durch den Ofenmund, vernebelt die ganze Sommerküche und macht es einem unmöglich zu atmen.

Gleich beim ersten Versuch den Ofen aufzuheizen habe ich es auf diese Art zustande gebracht, mein neues Dach zuerst braun zu färben und dann zum Schmelzen zu bringen! :-(((

In der Zwischenzeit haben wir eine Lösung gefunden, am Ofenmund genug Frischluft in den Ofenraum zu lassen, den Rauch jedoch durch das Ofenrohr hinauszuleiten, indem wir die oberen 2/3 des Ofenmundes mit einem einfachen Stück Blech verschließen.

Die Ofentür kommt im Prinzip nur noch zum Einsatz, wenn der Ofen nach stundenlanger Befeuerung ganz heiß ist.

Sie dient dann einzig und allein dem Zweck, die Hitze im Ofen zu halten und ein schnelles Abkühlen zu verhindern.

Optimal wäre es natürlich, wenn man nun auch noch das Ofenrohr verschließen könnte. Hmmm, wie könnte man das machen?

Jetzt muss ich aber los, der Garten wartet.

Bis zum nächsten Mal!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Dienstag, 19. Mai 2015

Projekt Lehmbackofen - Zwischenbericht

Sich für den geeigneten Standort für den Lehmbackofen zu entscheiden ist gar nicht so einfach, doch irgendwann konnten wir uns auf ein Plätzchen direkt neben unserer Sommerküche einigen.

Nun konnte es endlich mit dem Bau losgehen:

Das Fundament war schnell betoniert.







Der Unterbau trägt den Ofen und bietet Platz für den Holzvorrat.

Als Isolierschicht zwischen der betonierte Zwischendecke und der Backfläche haben wir uns für (mit etwas Zement vermischtes) Perlit entschieden.


Hier entsteht gerade die Backfläche aus Schammotte-Steinen.

Wir haben sie ziemlich groß gebaut, damit man später auch einen großen Braten schmoren oder eine Riesenpizza backen kann! ;-)))


Jetzt wird ein Erdhaufen errichtet, den wir mit Folie abgedecken. Darüber kann nun die Kuppel aus gestampftem Lehm geformt werden.

Das ist eine richtige Sauerei, die aber wirklich Spaß macht!

Wir arbeiten leere Flaschen (zur besseren Hitzespeicherung) und etwas Hasendreht (zur Stabilisierung der Lehmkuppel) in die Lehmschicht ein.

Aus der getrockneten, erstarrten Kuppel muss  später nur noch die Erde durch den Ofenmund herausgeholt werden.

Jetzt ist der Lehmbackofen im Grunde fertig und kann perfektioniert werden!  :-)))

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Dienstag, 21. April 2015

Projekt Lehmbackofen - eine Shopping-Tour der anderen Art ...

Manche Frauen bringen einen Berg Schuhe von ihrer Shopping-Tour mit, ich kaufe lieber einen Haufen Lehm-Erde...   :-)))

Nach langem Hin- und Herüberlegen sowie einigen hitzigen Diskussionen darüber welche Art Holzbackofen wir eigentlich bauen wollen, wie groß er werden soll und wo der optimale Platz dafür wäre, hat der Familienrat im Hause Duschnig entschieden:

Wir werden einen traditionellen Holzbackofen errichten, wie ihn Menschen bereits vor tausenden von Jahren bauten und verwendeten.

Voller Feuereifer machten wir uns sofort daran zu schauen, wo wir die dafür benötigten Baumaterialien überhaupt herkriegen ... und es folgte ein netter Ausflug gemeinsam mit unserem lieben Freund Laci zum Lagerplatz des Bagger-Unternehmens Hardteck Alexander, um zu kontrollieren, ob der dort angebotene Lehm für unsere Zwecke geeignet ist.

Wir waren auf der Suche nach Erde, die sich, wenn man sie mit Stroh, Sand und Wasser mischt, nach dem Trocknen zu einem sehr harten und widerstandsfähigen Material verwandelt.
Im Idealfall wird die Masse nach dem Aushärten hart wie Beton.

Es ist echt wichtig, dass die Qualität des Ausgangsmaterials, also des Lehms, genau passt, damit man damit die Kuppel des Backofens gut formen kann, welche daraufhin hoffentlich schnell aushärtet und später nicht wieder einstürzt!

Währenddessen wir uns über Stock und Stein an diversen Materialbergen vorbei den Weg zu "unserem Lehmhaufen" bahnten, war ich nebenbei bemerkt, echt froh, dass ich meine hohen Bergschuhe angezogen hatte!   ;-)))

Auf unserem Weg kamen wir auch an einem riesigen Schutthaufen vorbei.
Sofort stachen uns die weggeworfenen alten Mauerziegeln ins Auge, die zum Teil sogar noch das alte K&K Wappen tragen. Sie sollten zu Betonschotter zerkleinert werden. Ist denn das zu fassen?

"Wer schmeißt denn so etwas weg?", war mein erster Gedanke...

Freundlicherweise durften wir uns die Steine rausfischen und mitnehmen.
Ich konnte mein Glück kaum fassen, als schon bald darauf zwei Kubikmeter beste Lehmerde und ca. 300 alte Ziegelsteine in meinem Garten abgeladen wurden!

Danke, lieber Alex!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Samstag, 11. April 2015

Projekt Holzbackofen ... Beginn der Planungsphase ...

Diesen traditionelle Holzbackofen mit integrierter Kochstelle und Grillplatz habe ich am Plattensee entdeckt. Sieht der nicht toll aus? 

Im Lehm-Holzbackofen bekommen Speisen ein ganz besonderes Aroma.

Man kann darin nicht nur Brot, Pizzen und  Flammkuchen backen, sondern auch Fleisch braten oder wunderbare Aufläufe zaubern.

Ein angenehmer Nebeneffekt: Nach dem Zubereiten der Holzbackofenspezialitäten kann man die Restwärme prima zum Obst-Dörren oder Kräuter-Trocknen verwenden.   ;-)))

Meiner Familie und mir gefiel dieser Holzofen so gut, dass wir beschlossen haben, demnächst selbst einen Holzbackofen aus Lehm und eine schöne Feuerstelle zum Grillen zu bauen.
So ein riesen Ding wie auf dem Foto wollen wir uns natürlich nicht in den Garten stellen.
Eine Nummer kleiner würde uns auch schon reichen.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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