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Dienstag, 10. Januar 2017

Mayonnaise ... natürlich selbstgemacht! (Rezept)

Zugegeben, gekaufte Mayonnaise schmeckt gut und ist sehr praktisch.

Was mich jedoch daran stört, sind die vielen Zutaten, die in einer Mayo eigentlich gar nichts verloren haben, sowie der Plastikmüll, sobald die Flasche leer ist.   :-(((

Also haben wir ausprobiert, selbst frische Mayonnaise herzustellen. - Ganz ohne Verdickungs-, Antioxidations-, Säuerungsmittel, Konservierungs-, Farbstoffe und Aromen -  dafür aber aus frisch gelegten Eiern, direkt aus unserem Hühnerstall.   :-)))

Immerhin muss eine Mayo ja nicht unbedingt monatelang haltbar sein, wo man doch aus guten Eiern und einem hochwertigen Pflanzenöl bei Bedarf innerhalb von 2 Minuten sein eigenes reines Naturprodukt mixt, das man fast schon als gesund bezeichnen kann.   ;-)))

Alles, was man dafür braucht, sind:
  • ein Stabmixer mit einem hohen Mixbecher, wie zum Beispiel dieser von Bosch (bei Amazon)
  • 2 Eier
  • der Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 TL Estragonsenf
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • 300 ml Öl

Anleitung:
  1. Alle Zutaten in den Mixbecher füllen.
  2. Den Stabmixer auf den Boden des Bechers stellen und mixen.
  3. Sobald die Mayonnaise fest geworden ist, den Mixstab langsam nach oben ziehen, und auch die letzte Ölschicht fertig einarbeiten.
Nun könnt ihr eure selbstgemachte Mayonnaise entweder so essen, wie sie ist, zu verschiedenen Aufstrichen (z.B. Tunfisch-, Geflügelaufstrich), Salatdressings (z.B. Tomatensoße, Kräuter) und Dips (z.B. Chili, Knoblauch, Curry) weiterverarbeiten oder in euren Kartoffelsalat mischen.

Guten Appetit!

Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate!

zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
https://www.facebook.com/unserselbstversorgergarten/
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Selbstversorger Praxiskurse im Jahreskreis:
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Sonntag, 2. Oktober 2016

6 Kubikmeter Hackschnitzel für unser Federvieh :-)))

Gestern am Vormittag kam unsere alljährliche Hackschnitzel-Lieferung an.

Wer denkt, wir bräuchten die 6 Kubikmeter Holzschnitzel zum Heizen, hat weit gefehlt: Sie sind nämlich für unser Federvieh gedacht. :-)))

Damit sich unsere gefiederten Damen und Herren wohl fühlen, heben wir die schmutzige, schlecht riechende, obere Schicht ihres Auslaufes jedes Jahr im Herbst vollkommen ab und bringen stattdessen eine dicke Lage frischer, nach Holz duftender Hackschnitzel ein.

Diese Maßnahme ist zwar eine Knochenarbeit und treibt den Preis/gelegtem Ei ordentlich in die Höhe, doch wir finden trotzdem, dass sich der finanzielle, der Zeit- sowie der Arbeitsaufwand lohnen.

Immerhin verhindert die Hackschnitzelschicht, dass die Tiere nach starken Regenfällen oder der Schneeschmelze im Matsch herumlaufen und dabei vielleicht noch krank werden.
Der Hühnerstall bleibt länger trocken, was wiederum saubere Legenester und appetitliche frische Eier gewährleistet.

Die Hackschnitzel nehmen die Exkremente der Hühner auf, binden schlechte Gerüche und geben im Folgejahr einen wunderbaren organischen Dünger für den Gemüsegarten, sowie optimales, nährstoffreiches Füllmaterial für unsere Hochbeete ab.

Diese liefern übrigens nicht nur das Gemüse für meine Familie und Renates Mini-Hofladen, sondern auch jede Menge Grünfutter für unsere Hühner und Haushasen.

Auf diese Art und Weise bilden unsere Nutztiere und der Gemüsegarten eine lebendige, dynamische und absolut untrennbare Einheit.  ;-)))

Jetzt stellt sich nur noch eine Frage: 
Wer hat nächstes Wochenende Zeit und Lust um zum Schaufeln vorbeizukommen?   ;-)))

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Donnerstag, 8. September 2016

Sieg über die Vogelmilbe!

Nachdem ich vor kurzem über die Vogelmilben-Epidemie bei unseren Hühnern und Wachteln berichtet habe, gibt es heute sehr gute Nachrichten: Unsere Maßnahmen haben gewirkt - die Bekämpfung der Blutsauger war erfolgreich!   :-)))

Als ich soeben Ausmisten und Eier Absammeln war konnte ich keine einzige Vogelmilbe mehr entdecken! 

Den Hennen dürfte es schon um Einiges besser gehen. Sie wirken fit & gesund und legen wieder ganz viele Eier.  - Für uns alleine zu viele.

Wer also in meiner Nähe wohnt und Lust auf frische Eier aus Freilandhaltung und natürlicher Fütterung (Getreide, Grünfutter) hat, könnte mir gerne einen Teil davon abnehmen!


Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Samstag, 25. Juni 2016

"Arme Ritter" im Hühnerkübel!!!

Ich mag "Arme Ritter".
Das Gericht schmeckt gut, ist eine praktische Variante altbackenes Brot zu verwerten und lässt sich obendrein ganz schnell zubereiten.

Ein paar Eier mit etwas Milch und Salz verquirlen, Brotscheiben darin wenden und in Öl schwimmend herausbacken, fertig.
Super Idee, oder?

Tja, die Kinder von heute sehen das wohl anders:
"Das schmeckt nicht gut, das will ich nicht", sagte das eine, "Ich habe bereits Kekse gegessen", das zweite meiner Kinder, als ich sie heute morgen zum Frühstück rief.

Dabei war ich ganz früh aufgestanden, um legefrische Eier aus dem Hühnerstall zu holen und unsere "Arme Ritter" zuzubereiten.  :-(((
In Momenten wie diesen frage ich mich, warum ich mir diese ganze Selbstversorgerei eigentlich antue ... diese ganze viele Arbeit, nur damit das Essen später im Hühnerkübel landet?

An manchen Tagen muss ich aufpassen, dass ich nicht zum Mama-Monster mutiere, das seinen Kindern eine zeitweilige Hungersnot an den Hals wünscht, so nach dem Motto: "Wenn du einmal nichts zum Essen hast, dann wirst du dich noch nach meinen Armen Rittern zurücksehnen, die du jetzt gerade verschmähst!"

Echt jetzt - Gibt es in dieser Welt denn keine Dankbarkeit mehr?

Jetzt muss ich aber los, ich glaube, bei uns zieht gerade ein riesen Unwetter auf.

Ich wünsche euch was!

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Mittwoch, 27. Januar 2016

Geräucherte Eier - leider ein Misserfolg!

Hmmm ... Geräucherte Eier klingen gut, oder?

Ich könnte mir vorstellen, dass sie sowohl auf einem Butterbrot als auch zu Eiaufstrich weiterverarbeitet ganz lecker sein müssten.


Also starteten wir gestern ein Experiment um die Idee sogleich in die Tat umzusetzen.
Wir waren alle sehr auf das Ergebnis gespannt.   :-)))

Schnell wurden ein paar Eier gekocht, zum Teil angetütscht und in ein Körbchen gelegt.

Dann hängten wir sie gemeinsam mit dem Speck und dem Schinken über Nacht in unsere Selch, wo schon bald darauf dicke Buchenholz-Scheite für einen schönen aromatischen Rauch sorgten.

Nun hieß es warten ...
Neugierig holten wir heute die geräucherten Eier gleich in der Früh ins Haus um sie zu verkosten:

Was für eine Enttäuschung!
Die Angetütschten sind ausgetrocknet, und die anderen besitzen nach Entfernen der Schale überhaupt kein Rauch-Aroma.   :-(((

Wenigstens der Speck und der Schinken sind so richtig gut geworden.   :-)))
Naja: Besser so, als umgekehrt!
Trotzdem wurmt es mich, dass es mit dem Eier-Räuchern nicht geklappt hat. Vielleicht fällt mir ja noch ein, wie es doch gehen könnte!

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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