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Freitag, 24. Mai 2019

Projektstart Experiment #Wurmturm

Hurra, es geht wieder los!

Wir von #SelbstVersorgerGarten stürzen uns in ein neues Experiment, und starten unser neues ultra-spannendes Projekt:

Wir bauen eine #Wurmbox für die Küche!

Es wird das Zuhause unserer neuen ungewöhnlichen #Haustiere sein, die bestimmt nicht jeder in seiner Wohnung hat: #Kompostwürmer und einige andere fleißige #Helfer!

Diese werden schon in ein paar Tagen bei uns einziehen, und dafür sorgen, dass aus unseren #Küchenabfällen reichhaltiger #Wurmkompost und #Wurmtee werden, die wir dann als prima Fest- und #Flüssigdünger für unsere #Pflanzen verwenden können.

Ich bin schon so aufgeregt, und vor allem neugierig, ob das Ganze so klappen wird, wie ich es mir vorstelle. Vor allem frage ich mich:

  • Wird das Ganze wirklich klappen oder nicht? 
  • Was werden wir alles entdecken, wenn wir #Würmer, #Wurmbabies, #Kokons und andere #Bodenlebewesen mit der #Lupe und dem #Mikroskop beobachten?
  • Werden wir Wurmbabies beim #Schlüpfen zusehen können?
  • Werden unsere Blumen, Kräuter und Gemüsepflanzen wirklich so sehr von diesem natürlichen #Dünger profitieren, wie die Fachliteratur verspricht?

Wenn ihr ebenso neugierig darauf seid, wie die Geschichte weitergeht, wie ich, dann bleibt dran! - Ich werde auf jeden Fall berichten ...


Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate


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Donnerstag, 30. März 2017

Kennt ihr Winterheckenzwiebeln?

Habt ihr eigentlich schon einmal Winterheckenzwiebel gesehen?

Diese Vertreterin der vielfältigen Zwiebelfamilie stammt ursprünglich aus China, wo sie auf viele Arten zubereitet wird.

Leider ist sie bei uns noch relativ unbekannt.
Schade eigentlich! Ich finde sie nämlich echt klasse, weil sie, wie ihr Name schon sagt, sogar im Winter, oder bessergesagt im zeitigen Frühjahr geerntet werden kann.

Dabei verwendet man die bis zu 50 cm hoch werdenden grünen Stängel, wie Schnittlauch oder Porree, indem man sie einfach abschneidet. Sie wachsen dann immer wieder nach.

Diese passen wunderbar auf´s Tomaten- oder Schmalzbrot, in Suppen, Dipps, Curries oder Salate und wirken so vorbeugend gegen Grippe und Erkältungskrankheiten, unterstützen die Verdauung und regen den Appetit an.

Natürlich könnte man auch die Zwiebel selber verwenden, was ich persönlich nur recht selten mache, weil ich sie zum Aufessen einfach zu schade finde. Auf diese Art und Weise ginge ja die ganze Pflanze verloren!

Wunderschön und ebenfalls sehr gut in der Küche zu verwenden ist die aus etwa hundert Einzelblüten bestehende weiße oder rosarote Blüte, die als Bienenweide auch bei unseren Insekten sehr beliebt ist.

Leider hat es Jahre gedauert, bis die Winterheckenzwiebel in unseren Garten kam ...

Erst konnte ich nirgendwo ein Exemplar ergattern, das ich in meinen Garten einpflanzen hätte können. Das einzige was ich im Handel fand waren Samen, und es sollte noch Jahre dauern, bis es mir nach vielen Misserfolgen endlich gelang selber Pflanzen zu ziehen.

Jetzt, wo sie da sind, sind sie jedoch völlig unproblematisch.
Ihr Standort sollte sonnig, die Erde sandig sein. Sie brauchen kaum Pflege, kommen auch mit Trockenheit gut zurecht und treiben jedes Jahr zuverlässig neu aus.

Weil sie, wie alle Zwiebelgewächse, Tochterzwiebeln bekommen, bildet die Winterheckenzwiebel mit den Jahren dichte Horste, die gut geteilt werden können.

Vor ein paar Tagen war es bei uns endlich so weit:
Wir gruben unsere Horste aus, teilten und pflanzten sie in ein frisches Beet, wo sie sich hoffentlich fleißig weiter vermehren werden.

Wer in meiner Nähe wohnt, und auch gerne weiß blühende Winterheckenzwiebel in seinem Garten hätte, kann gerne bei uns vorbeizukommen.

Wir geben ein paar Pflanzen an Interessierte weiter, und ich hätte auch Saatgut anzubieten, das ich letzten Herbst gesammelt habe. - Vielleicht will ja der eine oder andere versuchen sich seine eigenen Pflänzchen zu ziehen!


Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate!

zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
https://www.facebook.com/unserselbstversorgergarten/
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Selbstversorger Praxiskurse im Jahreskreis:
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Freitag, 2. Dezember 2016

Gemüsepflanzen im Haus überwintern - erste Ausfälle

10 kleine Pfefferoni ...
Unser Projekt wenigstens einige unserer Paprika-, Pfefferoni- und Melanzanipflanzen im Haus über den Winter zu bringen, entpuppt sich mehr und mehr als schwierig.  :-(((

... und da waren´s nur noch acht ...
Zwei kräftige Pflanzen überlebten das Umtopfen nicht und gingen leider gleich am Anfang ein. (Ich schätze, ich hatte ihre Wurzeln zu sehr beschädigt.)

Die meisten anderen verloren durch den Klimaschock (von draußen nach drinnen) erst ziemlich viele Blätter, entwickelten dann aber recht bald frische junge, was mir wieder Hoffnung gab - bis ich den nächsten Dämpfer bekam:

... und da waren´s nur noch sieben ...
Wir mussten nicht lange warten, bis sich jede Menge Blatt- und Schildläuse einstellten, die eine Pflanze nach der anderen zum Verkümmern und eine Pfefferoni-, sowie eine Melanzanipflanze gleich um die Ecke brachte.

Die Schädlinge nutzen es nämlich geschickt aus, dass die Pflanzen durch die Heizungsluft und geringe Lichtzufuhr geschwächt sind ...
Wer dann, so wie ich, nicht jeden Tag Blatt für Blatt und Pflanze für Pflanzen kontrolliert, bemerkt den Befall leider oft erst, wenn die Pflanzen anfangen abzusterben ...

Mit Naturen Schädlingsfrei Obst & Gemüse (hier bei Amazon), einem biologischen Spritzmitteln aus Rapsöl, sind wir zwar die Schildläuse recht schnell losgeworden, den Blattläusen den Garaus zu machen ist aber nicht so einfach.

Die unterschiedlichen Tricks zur Bekämpfung von Blattläusen wirken allesamt nicht langfristig: Föhnen, Einsaugen, Seifenlauge, Ertränken, usw. ... Kaum verschwinden die Mistviecher, sind sie auch schon wieder da!   :-///

Puh! Ich muss schon sagen: Das Projekt "Gemüsepflanzen im Haus überwintern" hält mich ganz schön auf Trab!
Jetzt, etwa 1 Monat nach Projektstart, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob es gelingen wird auch nur eine einzige Pflanze durchzubringen ...

Drückt mir trotzdem die Daumen,
ich versuche es weiter ...

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
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Dienstag, 15. März 2016

Frühling in meinem Haus ... :-)))

Gerade kam die Facebook-Nachricht:
"Liebe Renate ziehe dich warm an, in Wimpassing soll es heute schneien."

Danke, liebes Facebook, den Schneefall habe ich selber auch schon bemerkt!

Was bin ich froh, dass wenigstens in meinem Haus herinnen bereits Frühling herrscht!
Hier sprießt und gedeiht alles prima, und ich finde es schön, den Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen. Nur der Platz wird mir langsam knapp!   ;-)))
Die Tomaten-, Paprika-, Pfefferoni-, Auberginen-, afr. und mex. Gurken-, Kohl-, Wirsing-, Kohlrabi-, Salat-, Kerbel-, Fenchel-, Sellerie-, Andenbeeren-, Wasser- und Zuckermelonenpflänzchen wachsen munter vor sich hin, und auch meine neuen Projekte entwickeln sich gut:

Dieses Jahr probiere ich zum ersten Mal den Anbau von Erdbeerspinat, Schnittknoblauch, Ingwer, Zitronengras und sogar einem Bananenbaum aus. Mal sehen, wie das alles wird ...

Das Zitronengras hat bereits Wurzeln geschlagen und wird jetzt in die Erde gesteckt.

Ich bin schon recht gespannt, ob daraus wirklich einmal schöne kräftige Pflanzen werden. Zur Zeit kann man es sich ja noch nicht so richtig vorstellen!  ;-)))


Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Donnerstag, 14. Mai 2015

Im Frühling hat der Gärtner die Qual der Wahl ...

Jetzt ist der beste Zeitpunkt im Jahr um sich in den Gärtnereien nach fehlenden Kräutern, Blumen, Wein-, Rosenstöcken, Obstbäumen, Stauden, Büschen, Teichpflanzen, Gemüsepflanzen, ... umzusehen.

Das vielfältige Angebot lässt mein Gärtnerinnenherz gleich höherschlagen und es kann schon mal passieren, dass ich beim Stöbern völlig die Zeit vergesse!

Zugegebenermaßen ist es eine gewaltige Herausforderung, wirklich nur das einzukaufen, was man wirklich braucht ...

Immer wieder komme ich am Parkplatz drauf, dass ich das Fassungsvermögen meines Autos etwas überschätzt habe ... Wie gut, dass mir für den Notfall auch noch ein Anhänger zur Verfügung steht! ;-)))

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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Mittwoch, 18. März 2015

Gehölze pflanzen für Anfänger

Du möchtest deinen Garten mit Gehölzen bepflanzen und weißt nicht so recht, worauf du achten musst?

Dich beschäftigen Fragen wie:
  • Wann ist der optimale Zeitpunkt ist um neue Gehölze zu pflanzen? 
  • Auf welche Art sind Gehölze erhältlich? 
  • Worauf ist beim Pflanzen zu achten?
Dann bist du hier genau richtig!


Der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen von Gehölzen ist wahlweise ...


... im Herbst, sobald die Sonneneinstrahlung nicht mehr so stark ist, aber auch nicht all zu spät, damit die die Pflanzen noch genug Zeit haben um sich vor dem Winter gut anzuwurzeln.

... oder im Frühling, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.

Ich pflanze am liebsten zeitig im Frühjahr, genauer gesagt im März und April.
Erstens steht einem dann meiner Erfahrung nach eine größere Auswahl an Gehölzen zur Verfügung und andererseits brauche ich mir dann keine Sorgen zu machen, ob frostempfindlichere Gehölze gesund über den Winter kommen.


Gehölze werden auf drei Arten zum Verkauf angeboten:
  • Containerware (im Topf) wird vor dem Pflanzen mindestens 20 Minuten in einen Kübel mit Wasser gestellt, danach aus dem Topf genommen und eingesetzt. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich.
  • Ware mit Ballen (Wurzel und Erde in einem Juttesack) wird ebenfalls erst gewässert und danach eingesetzt. Ein Rückschnitt ist auch hier nicht erforderlich.
  • wurzelnackte Ware (Wurzel ohne Erde) wird erst für mehrere Stunden in einem Kübel Wasser eingeweikt. Alle beschädigten Wurzeln müssen weggeschnitten und lange Wurzeln eingekürzt werden. Erst danach kann eingepflanzt werden. Gehölze ohne Ballen sollten noch vor dem Austrieb eingesetzt werden.

Abgesehen davon muss man beim Einpflanzen man auf folgende Dinge achten:

Die Pflanzgrube sollte doppelt so groß sein, wie der Wurzelballen. Sie wird dann wieder mit gut gelockerter Gartenerde aufgefüllt, die man vorher eventuell mit Kompost versetzt hat.

Pflanztiefe: Die meisten Gehölze werden so tief gesetzt, wie sie auch vorher im Topf gestanden sind.
Der Wurzelhals, der Übergang zwischen Wurzelbereich und Stamm, soll auf dem Niveau der Erdoberfläche zu stehen kommen. Die Veredelungsstelle muss unbedingt über der Erdoberfläche bleiben!
Eine Ausnahme bilden Rosen und Weinstöcke. Sie werden so eingepflanzt, dass ihre Veredelungsstelle unter der Erdoberfläche liegt.

Nach dem Einpflanzen wird die Erde vorsichtig festgetreten und gut eingeschlämmt.
Von da an sollte man die Wurzel seiner jungen Gehölze unbedingt gut feucht halten.
Speziell bei trockenem Wetter müssen sie immer gut gegossen werden, eine Mulchschicht hält das Erdreich länger feucht.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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