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Mittwoch, 22. Mai 2019

So viele Grüntöne!


Ist euch auch schon einmal aufgefallen, dass die Farbtöne der Pflanzen im Frühling von einem fast schon herbstlichen Gelb- über die unterschiedlichsten Grün- und Blau- bis zu Rottönen reichen?

Und wusstet ihr eigentlich, dass die Rotfärbung von Jungpflanzen/-blättern als pflanzlicher Sonnenschutz wirkt?

Bei meiner Ausbildung zur zert. Kräuterpädagogin hat uns unser Ausbildner Georg Sch. so lieb erklärt, dass die Pflanzen sozusagen ihre Sonnenschutzrollos runterlassen, um ihre Zellen zu schützen.

Der dafür zuständige Pflanzenwirkstoff heißt Antocythian, der später, wenn die Pflanzen sich an die Sonne gewöhnt haben, auch wieder abgebaut wird, weswegen sich die rötlichen Blätter später grün färben.

Interessant, oder?


Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate


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Montag, 19. März 2018

Tiefster Winter mitten im März

Mitte März, und draußen ist tiefster Winter.

Zu einem Zeitpunkt im Jahr, wo wir oft schon angebaut, und den ersten Huflattich, Bärlauch, sowie junge Brennesseln gesammelt haben, fallen seit Tagen dicke Schneeflocken vom Himmel und decken alles zu.

Wo bleibt bloß der Frühling?

Unsere Kaninchen warten sehnsüchtig darauf, dass sie endlich wieder in ihre Freigehege hinauszudürfen, wo sie nach Herzenslust herumhoppeln und frisches grünes Gras fressen können, doch zur Zeit heißt es noch "Warten".


Sooft ich sie besuche, sehen sie mich vorwurfsvoll an ... Als ob ich etwas dafür könnte!

Mir persönlich macht es nichts aus, dass ich im Garten vorerst noch nichts machen muss.

So habe ich wenigstens genug Zeit all die Links in meinem Blog zu reparieren, die ich durch die URL-Umbenennung kaputt gemacht habe.

Nur noch ein paar Tausend, dann habe ich es geschafft!

Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate!

zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
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Donnerstag, 6. April 2017

Bärlauch-Cremesuppe ... natürlich selbstgemacht!

Liebst du Suppen auch so sehr wie ich? Besonders, wenn sie aus regionalen und saisonalen Zutaten zubereitet werden? 💜

Dann solltest du unbedingt mal diese Bärlauch-Cremesuppe ausprobieren! Sie schmeckt, ist gesund, macht satt und zufrieden.   :-)))

Dazu passt am besten eine Scheibe frisch gebackenes Brot mit Butter.

Zutaten:
  • 1 EL Butter 
  • 1 Lauchstange (fein geschnitten)
  • 1 großer Bund frischer Bärlauch (fein geschnitten)
  • 1 Kartoffel
  • 500 ml Gemüsebrühe oder
  • 500 ml Hühnersuppe
  • Salz, Pfeffer
  • 100 ml frischer Schlagobers
  • 100 ml Sauerrahm
  • 1 EL Mehl zum Binden
  • 1 Eidotter
Anleitung:
  • Die Butter in einem Topf erhitzen,
  • den Lauch darin glasig dünsten,
  • den Bärlauch und die Kartoffel zufügen und sogleich
  • mit der Suppe aufgießen.
  • Das Ganze ca. 30 Minuten köcheln lassen,
  • zwischendurch den Schlagobers, den Sauerrahm, das Eidotter und das Mehl in einer Schüssel mit einem Quirl gut verrühren.
  • Jetzt die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren,
  • das Obers-Rahm-Mehl-Ei-Gemisch einrühren, 
  • noch einmal kurz aufkochen lassen, 
  • fertig! 

Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate!

zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Freitag, 18. März 2016

Klassische Bärlauchbutter ... natürlich selbstgemacht! (Rezept)

Jetzt, wo die Bärlauchzeit langsam wieder anfängt, wird es allerhöchste Zeit für ein paar neue Bärlauchrezepte!
Wie ihr wisst, eignet sich der Bärlauch neben anderen Wildkräutern, wie z.B. der Brennessel, perfekt für eine Frühjahrskur.
Die Klassische Bärlauchbutter ist eines der einfachsten und sogleich meiner liebsten Rezepte mit diesem gesunden Lauchgewächs.

Sie schmeckt als Brotaufstrich, passt aber auch prima zu gebratenem Fleisch, gegrilltem Gemüse oder Ofenkartoffeln.

Wer auch außerhalb der Bärlauchzeit nicht auf Bärlauchbutter verzichten möchte, kann sie ganz einfach portionsweise - z.B. in Eiswürfelbehältern - einfrieren.

Später aufgetaut schmeckt sie fast genauso gut, wie frisch zubereitet.   ;-)))

Zutaten:
1 Bund Bärlauch
Salz
Pfeffer
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:
  • Den Bärlauch vorsichtig waschen und trockentupfen, danach mit dem Messer fein schneiden.
  • Die knackigen Stiele wegzuwerfen wäre eine grobe Verschwendung. Wie Schnittlauch aufgeschnitten sind sie ebenso für die Bärlauchbutter geeignet, wie die zarten Blätter.
  • Mit Salz, Pfeffer und dem Saft einer halben Zitrone vermischen, fertig!
Guten Appetit!

Bis bald, 


alles Liebe, 
eure Renate!
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Donnerstag, 3. März 2016

Huflattich - eines der ältesten natürlichen Hustenmittel

Wie cool ist das denn!

Der Huflattich, den ich letztes Jahr beim Kräuter-Sammeln ausgegraben und in meinem Garten eingepflanzt habe, hat überlebt und blüht jetzt in voller Pracht!  :-)))

Ob er sich mit seinen kriechenden, bis zu 2 Meter langen unterirdischen Wurzelausläufern noch weiter in meinem Garten ausbreiten wird?

Ich hätte nichts dagegen, wenn ich diese nützliche Heilpflanze jederzeit aus meinem eigenen Garten ernten könnte!

Der Huflattich (Tussilago farfara) gehört nämlich zu den ältesten natürlichen Hustenmitteln und ist die erste Zutat, die ich für meinen selbstgemachten Schicht-Hustensirup benötige.

Hierfür sammle ich jetzt (März-April) die Blüten und später (Mai-Juni) die Blätter.

Huflattichblüten und -blätter wirken beruhigend, krampflösend, schweißtreibend, reizlindernd bei entzündeten Schleimhäuten und schwach lösend bei zähem Husten. Äußerlich beschleunigen sie die Wundheilung.

Toll, was so eine Pflanze alles kann, oder?
Sobald der Huflattich blüht, ist der Frühling nicht mehr weit.

Ich freue mich schon auf lange Wanderungen in der Natur, gemeinsam mit meiner Familie und unseren Hunden, im Gepäck immer die Dinge, die man so braucht, um zwischendurch hier und da ein paar Kräuter oder Harze zu sammeln und mit nach Hause zu nehmen!   :-)))


Bis bald, 


alles Liebe, 
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Sonntag, 2. August 2015

Brennesselspinat ... natürlich selbstgemacht!

Aus den jungen Brennesseln, die jetzt überall sprießen, lässt sich ein wunderbarer Brennesselspinat kochen.

Er ist gesund, schmeckt gut, geht schnell und schont das Haushaltsbudget.

 Zutaten:
  • 1 EL Butter
  • 1 Stange Lauch (klein geschnitten)
  • frische junge Brennessel-Triebspitzen
  • eine Hand voll Bärlauch (optional)
  • 1 Kartoffel (geschält und kleinwürfelig aufgeschnitten)
  • 100 ml Creme fraiche oder Sauerrahm 
  • 100 ml Schlagobers
  • 500 ml Gemüsebrühe oder
  • 500 ml Hühnersuppe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Mehl
  • 1 Eidotter
Anleitung:
  • Die Butter in einem Topf erhitzen,
  • den Lauch darin glasig dünsten,
  • die Brennessel und die Kartoffel zufügen und sogleich
  • mit der Suppe aufgießen.
  • Das Ganze ca. 30 Minuten köcheln lassen,
  • zwischendurch den Schlagobers, den Sauerrahm, das Eidotter und das Mehl in einer Schüssel mit einem Quirl gut verrühren.
  • Jetzt die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren,
  • das Obers-Rahm-Mehl-Ei-Gemisch einrühren, 
  • noch einmal kurz aufkochen lassen, 
  • fertig!
Dazu passen geröstete Erdäpfel und ein Spiegelei.

Guten Appetit!

Bis bald,



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