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Dienstag, 29. März 2016

Vom Samenkorn zur Tomatensoße - Tipps für das richtige Aussäen

Wer zwar bereits geeignete Tomatensamen besorgt und die Anzuchterde sowie einige Aussaatgefäße vorbereitet hat, jedoch immer noch nicht mit dem Aussäen angefangen hat, sollte jetzt langsam in die Gänge kommen.
Sonst wird das heuer nichts mehr mit den selbst-vorgezogenen Tomatenpflanzen!

Damit nichts schiefgeht, erkläre ich genau, wie es gemacht wird:

Anleitung:
  • Am besten säst du deine Tomaten an einem warmen, sonnigen Standort in deinem Haus, vielleicht auf einem Fensterbrett.
  • Fülle die Erde in deine Aussaatgefäße. Ich verwende für diesen Zweck am liebste Saatschalen aus Hartplastik mit Abdeckhauben (hier bei Amazon).
  • Wer Platz hat, möchte vielleicht gleich ein richtiges Anzuchthaus (hier bei Amazon), wie dieses von Dehner (hier bei Amazon) verwenden. Hier erfolgt die Anzucht in neun Saatschalen und auf drei Etagen.
  • Drücke die Samenkörner im Abstand von jeweils 2-3 cm hinein. Sie sollten ca. 1 cm von Erde bedeckt sein. 
  • Befeuchte dein kleines Aussaatbeet mit Hilfe eines Wassersprühers, und achte von nun an gewissenhaft darauf, dass die Erde immer feucht bleibt.
  • Die optimale Keimtemperatur liegt bei 22°-26°C 
  • Nach dem Keimen der Tomatensamen zeigen sich zuerst 2 kleine Blättchen. Sobald das 3. Blatt erscheint, kannst du deine Tomatenpflänzchen pikieren (--> Anleitung!).

Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate!

zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
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Mittwoch, 25. März 2015

10 ultimative Tipps um schwere Lehm- und Tonböden fruchtbar zu machen

Es ist  zum Verzweifeln!

Die Erde in diesem Beet ist ja schon wieder hart wie Beton!

Wir haben es hier mit einem sehr schweren Lehmboden zu tun, der zwar Nährstoffe prima speichert, aber blöderweise Luft und Wasser nicht durch lässt.

Das Umstechen wird zur Knochenarbeit und schon beim nächsten Regen verklumpt die Erde wieder hoffnungslos.
Dafür reißt der Boden bei heißem Wetter auseinander.

Es muss dringend etwas unternommen werden um diesen schweren Boden fruchtbar zu machen! - Immerhin sollen hier doch schon bald Gemüsepflanzen wachsen!

Was kann man tun, um sehr schwere Lehm- und Tonböden in ihrer Struktur zu verbessern?

10 ultimative Tipps:
  • Durch Einarbeiten von Sand, 
  • Stroh und 
  • Kompost wird der Boden luft- und wasserdurchlässig.
  • Die richtige Gründüngung lockert tiefgründig.
  • Eine Mulchschicht im Winter (abgefrorene Gründüngung liegen lassen, mit Stroh abdecken) schützt den Mutterboden vor Bodenerosion.
  • Durch Einarbeiten der Mulchschicht (Gründüngung, Stroh) nach dem Winter wird der Boden gelockert.
  • Ab dem Frühjahr sollten Mulchdecken von schweren Lehm- und Tonerden jedoch abgeräumt werden, weil diese sich sonst nur sehr langsam erwärmen.
  • Regelmäßiges Ausbringen und Einharken von Kompost hält die Humusschicht locker.
  • Betreten verboten! Gehe und stehe nur auf Wegen und Trittsteinen, um den Boden nicht durch dein Körpergewicht zu verdichten!
  • Eine praktische Alternativ-Lösung für all jene, denen diese intensive Bodenbearbeitung zu mühsam ist: Hochbeete anlegen!

Puh, geschafft!

In einem ersten Arbeitsgang haben wir nun Stroh, Sägespäne und Kompost eingearbeitet und noch eine dicke Kompostschicht oben draufgegeben.

Jetzt schaut die Erde schon ganz anders aus, als noch vor einer Woche, oder?

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Sonntag, 15. März 2015

Zwischenbericht aus dem Mini-Gewächshaus

Wie cool ist das denn?

Gerade eben habe ich die Samen erst ausgesäht, jetzt sprießt bereits das erste Grün!

Bei den verschiedenen Salaten, Blumen, Tomaten und der Kamille tut sich schon etwas.

So macht Gärtnern Spaß!

Da kommt schon mein erstes Tomatenpflänzchen.   :-)))

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
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Freitag, 13. März 2015

Aussaat in Saatschalen für Anfänger

Ob Gemüsepflanzen, Kräuter oder Sommerblumen...

Vieles kann bereits ab Februar im Haus (oder in einem beheizten Gewächshaus) vorgezogen werden.

Doch warum, wann und wie sollte man das überhaupt machen? Welche Pflanzen zieht man eigentlich vor, welche nicht und worauf muss man dabei achten?

Der richtige Zeitpunkt:
  • Ab Februar können Sommerblumen, -gemüse und -kräuter vorgezogen werden, die wir ab Mitte Mai auspflanzen werden.
  • Ab Juli werden Wintergemüse-Pflanzen vorgezogen, die ab August ausgepflanzt werden.
  • Der genaue Zeitpunkt für die Aussaat variiert natürlich, er steht jeweils auf der Samentüte hinten drauf.

Welche Pflanzen zieht man in Saatschalen vor?
  • Zuerst einmal überlegen wir uns, welche Pflanzen wir anbauen möchten, dann
  • besorgen wir uns die Samentütchen und studieren die Packungsbeschreibungen.
  • So erfahren wir, welche Pflanzen wir direkt im Beet anbauen können und welche wir im Warmen vorziehen müssen
  • Wir sehen auch, wann wir sie anbauen können bzw. mit dem Vorziehen beginnen sollten.
  • In meinen Saatschalen keimen zur Zeit: verschiedene Tomaten-, Paprika-, Salat-, Basilikumsorten, Knollensellerie, Fenchel, Auberginen, Wirsing und verschiedene Sommerblumen

Welche Pflanzen zieht man nicht in Saatschalen vor?
  • Pflanzen, die kein Vorziehen erfordern, weil sie eine kurze Wachstumsphase haben (z.B. Radieschen),
  • nicht kälteempfindlich sind (z.B. Pflücksalat, Zwiebel, Knoblauch) oder
  • das Umpflanzen nicht gut vertragen (z.B. Rote Beete) werden gleich direkt im Beet angebaut.

Worauf sollte man bei der Aussaat in Saatschalen achten?
  • Zimmergewächshaus: Stabile Zimmergewächshäuser für die Fensterbank sind Saatschalen mit durchsichtigen Deckeln (hier bei Amazon). Sie verfügen über verstellbare Lüftungsschlitze und sind optimal dafür ab Februar im Haus all jene Gewächse auszusäen, die erst nach den Eisheiligen ins Freiland dürfen.
  • Nicht bei der Qualität sparen: Finger weg von dünnem Plastik! Diese Zimmergewächshäuser sind bereits nach 1-2 Jahren zum Wegschmeißen und kosten unwesentlich weniger als robuste Saatschalen aus Hartplastik.
    Sehr empfehlenswert finde ich diese Art (hier bei Amazon). Ich besitze selbst mindestens 25 Stück davon. Einige verwende ich bereits seit 10 Jahren. Die Deckel sind mittlerweile zwar ein bisschen trüb geworden, aber ansonsten funktionieren sie immer noch einwandfrei.
  • Saaterde: Es ist sehr wichtig eine gute Aussaaterde zu verwenden, damit das mit dem Vorziehen der Pflänzchen auch wirklich klappt.
  • Standort: Zimmergewächshäuser sollten hell, warm und luftig stehen.
  • Gießen: Es erfordert etwas Fingerspitzengefühl, das Substrat niemals austrocknen zu lassen, aber auch nicht zu viel zu gießen. Die Erde darf immer nur feucht, aber niemals nass sein!
  • Lichtkeimer oder Dunkelkeimer? Wer noch auf dem Gebiet noch nicht versiert ist, liest genau nach, was auf der Packungsbeschreibung steht. Es gibt Lichtkeimer, die man nicht mit Erde bedecken darf, weil sie sonst nicht keimen können. Sie werden auf die Erdoberfläche aufgestreut und feucht gehalten. Lichtkeimer sind zum Beispiel Basilikum, Sellerie und viele andere.

Anleitung:
  • Befülle deine Saatschale bis knapp unter dem Rand mit guter Aussaaterde und drücke sie ein bisschen an.
  • Befeuchte die Erde mit einem Pflanzensprüher.
  • Verteile die Samen gleichmäßig auf dem Substrat.
  • Bedecke Dunkelkeimer mit einer dünnen Erdschicht, am besten siebst du die Erde drüber.
  • Bedecke Lichtkeimer auf keinen Fall mit Erde!
  • Wenn die Samen groß genug sind, dass du sie einzeln anbauen kannst, dann bohre für jedes Samenkorn ein ungefähr 0,5 cm tiefes Loch in die Erde. Das kannst du entweder mit deinem Finger oder mit einem Stift machen. Lege pro Loch ein Samenkorn hinein und verschließe es dann wieder mit etwas Anzuchterde. Tipp! Wenn du zwischen den Samenkörner genügend Abstand lässt, sodass deine Pflänzchen später schön Platz haben, dann kannst du dir später möglicherweise das Pikieren sparen.
  • Nicht vergessen: Beschrifte deine Saatschalen unbedingt, sonst weißt du am Ende nicht mehr, wo du was angebaut hast! Dafür verwende ich gerne Pflanzenetiketten (hier bei Amazon), die immer wieder neu mit Bleistift beschriftet werden können.
  • Setze nun den Deckel des Zimmergewächshauses auf die Saatschale, halte die Erde stets feucht und warte, bis deine Sämlinge herangewachsen sind.
  • Sobald die diese groß genug sind, werden sie, sofern sie zu eng stehen, pikiert. Das bedeutet, dass man sie einzeln herausnimmt und in kleine Töpfe pflanzt, wo sie dann weiterwachsen dürfen. (Hier erfährst du mehr darüber!) Bis dahin haben wir aber noch etwas Zeit, jetzt müssen unsere Samen ja erst einmal keimen!  
Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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