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Montag, 20. März 2017

Super Tag beim Kräuterpädagogik Lehrgang ...

Nachdem ich schnell noch nach meinem neuen ab Hof Schild gesehen hatte  - die Kreidemarker dürften wirklich regenfest sein :-))) - ging es heute morgen gleich wieder ab zu meinem Kräuterpädagogik Lehrgang in Kirchberg am Wechsel.

Zum Glück habe ich es ja nicht weit, und so brauche ich gerade einmal 25 Minuten um über Gloggnitz, Raach am Hochgebirge und Otterthal zum Hotel Molzbachhof zu fahren, wo der Unterricht zu einem Teil indoor in einem wunderschönen Seminarraum, und zum anderen outdoor in einer atemberaubenden Umgebung stattfindet.


Man glaubt kaum, wie schnell so ein Seminartag vorüber geht, wenn man sich den ganzen Tag mit Themen beschäftigen darf, die einen brennend interessieren!
Dabei merkt man erst beim Heimfahren, wie anstrengend der Tag war und wie müde man eigentlich ist.

Heute waren die Themen "Keimen und Austreiben", "Wasserhaushalt, Baumsäfte" und "Sprossen" dran.

Ganz nebenbei wurden Unmengen an Kräutern bestimmt, besprochen, bzw. für unsere Pflanzanherbarien gesammelt, und endlich konnte ich das eine oder andere Pflänzchen, worüber ich schon so oft gelesen hatte, auch in natura kennenlernen! :-)))

Am meisten faszinierte mich das Gewinnen von Baumwasser, womit man gerade jetzt eine Trinkkur machen kann, und ich darf auf keinen Fall vergessen, mir das Buch "Birkensaft" (bei Amazon) zu bestellen!

Die enthaltenen Botenstoffe der leicht zuckerhaltigen Flüssigkeit aktivieren unsere Abwehrkräfte, helfen beim Entschlacken und helfen  allgemein gegen Frühjahrsmüdigkeit.

Meinem Mann Werner muss ich sehr zugute halten, dass er - obwohl sich seine Begeisterung sehr in Grenzen hielt - später am Abend noch mit mir gemeinsam - mit einer Stirnlampe bewaffnet - trotzdem noch in unseren Garten hinaus ging, um einige Bäume anzuzapfen. Dabei murrte er nur ganz leise - so leise, dass ich es kaum hören konnte ...

Jetzt muss ich aber Schluss machen, es ist schon spät, und morgen muss ich wieder früh raus, denn dann geht der Kräuterpädagogik Lehrgang gleich weiter, und zwar mit einem Praxistag in der Küche und einer langen Liste an interessanten Themen.

Ich freue mich schon sehr darauf.

Bis bald,

alles Liebe,
eure Renate!

zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
https://www.facebook.com/unserselbstversorgergarten/
https://www.instagram.com/unserselbstversorgergarten/

Selbstversorger Praxiskurse im Jahreskreis:
https://unserselbstversorgergarten.blogspot.com/p/selbstversorger-workshops-und-coachings.html
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Sonntag, 15. März 2015

Zwischenbericht aus dem Mini-Gewächshaus

Wie cool ist das denn?

Gerade eben habe ich die Samen erst ausgesäht, jetzt sprießt bereits das erste Grün!

Bei den verschiedenen Salaten, Blumen, Tomaten und der Kamille tut sich schon etwas.

So macht Gärtnern Spaß!

Da kommt schon mein erstes Tomatenpflänzchen.   :-)))

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Freitag, 13. März 2015

Aussaat in Saatschalen für Anfänger

Ob Gemüsepflanzen, Kräuter oder Sommerblumen...

Vieles kann bereits ab Februar im Haus (oder in einem beheizten Gewächshaus) vorgezogen werden.

Doch warum, wann und wie sollte man das überhaupt machen? Welche Pflanzen zieht man eigentlich vor, welche nicht und worauf muss man dabei achten?

Der richtige Zeitpunkt:
  • Ab Februar können Sommerblumen, -gemüse und -kräuter vorgezogen werden, die wir ab Mitte Mai auspflanzen werden.
  • Ab Juli werden Wintergemüse-Pflanzen vorgezogen, die ab August ausgepflanzt werden.
  • Der genaue Zeitpunkt für die Aussaat variiert natürlich, er steht jeweils auf der Samentüte hinten drauf.

Welche Pflanzen zieht man in Saatschalen vor?
  • Zuerst einmal überlegen wir uns, welche Pflanzen wir anbauen möchten, dann
  • besorgen wir uns die Samentütchen und studieren die Packungsbeschreibungen.
  • So erfahren wir, welche Pflanzen wir direkt im Beet anbauen können und welche wir im Warmen vorziehen müssen
  • Wir sehen auch, wann wir sie anbauen können bzw. mit dem Vorziehen beginnen sollten.
  • In meinen Saatschalen keimen zur Zeit: verschiedene Tomaten-, Paprika-, Salat-, Basilikumsorten, Knollensellerie, Fenchel, Auberginen, Wirsing und verschiedene Sommerblumen

Welche Pflanzen zieht man nicht in Saatschalen vor?
  • Pflanzen, die kein Vorziehen erfordern, weil sie eine kurze Wachstumsphase haben (z.B. Radieschen),
  • nicht kälteempfindlich sind (z.B. Pflücksalat, Zwiebel, Knoblauch) oder
  • das Umpflanzen nicht gut vertragen (z.B. Rote Beete) werden gleich direkt im Beet angebaut.

Worauf sollte man bei der Aussaat in Saatschalen achten?
  • Zimmergewächshaus: Stabile Zimmergewächshäuser für die Fensterbank sind Saatschalen mit durchsichtigen Deckeln (hier bei Amazon). Sie verfügen über verstellbare Lüftungsschlitze und sind optimal dafür ab Februar im Haus all jene Gewächse auszusäen, die erst nach den Eisheiligen ins Freiland dürfen.
  • Nicht bei der Qualität sparen: Finger weg von dünnem Plastik! Diese Zimmergewächshäuser sind bereits nach 1-2 Jahren zum Wegschmeißen und kosten unwesentlich weniger als robuste Saatschalen aus Hartplastik.
    Sehr empfehlenswert finde ich diese Art (hier bei Amazon). Ich besitze selbst mindestens 25 Stück davon. Einige verwende ich bereits seit 10 Jahren. Die Deckel sind mittlerweile zwar ein bisschen trüb geworden, aber ansonsten funktionieren sie immer noch einwandfrei.
  • Saaterde: Es ist sehr wichtig eine gute Aussaaterde zu verwenden, damit das mit dem Vorziehen der Pflänzchen auch wirklich klappt.
  • Standort: Zimmergewächshäuser sollten hell, warm und luftig stehen.
  • Gießen: Es erfordert etwas Fingerspitzengefühl, das Substrat niemals austrocknen zu lassen, aber auch nicht zu viel zu gießen. Die Erde darf immer nur feucht, aber niemals nass sein!
  • Lichtkeimer oder Dunkelkeimer? Wer noch auf dem Gebiet noch nicht versiert ist, liest genau nach, was auf der Packungsbeschreibung steht. Es gibt Lichtkeimer, die man nicht mit Erde bedecken darf, weil sie sonst nicht keimen können. Sie werden auf die Erdoberfläche aufgestreut und feucht gehalten. Lichtkeimer sind zum Beispiel Basilikum, Sellerie und viele andere.

Anleitung:
  • Befülle deine Saatschale bis knapp unter dem Rand mit guter Aussaaterde und drücke sie ein bisschen an.
  • Befeuchte die Erde mit einem Pflanzensprüher.
  • Verteile die Samen gleichmäßig auf dem Substrat.
  • Bedecke Dunkelkeimer mit einer dünnen Erdschicht, am besten siebst du die Erde drüber.
  • Bedecke Lichtkeimer auf keinen Fall mit Erde!
  • Wenn die Samen groß genug sind, dass du sie einzeln anbauen kannst, dann bohre für jedes Samenkorn ein ungefähr 0,5 cm tiefes Loch in die Erde. Das kannst du entweder mit deinem Finger oder mit einem Stift machen. Lege pro Loch ein Samenkorn hinein und verschließe es dann wieder mit etwas Anzuchterde. Tipp! Wenn du zwischen den Samenkörner genügend Abstand lässt, sodass deine Pflänzchen später schön Platz haben, dann kannst du dir später möglicherweise das Pikieren sparen.
  • Nicht vergessen: Beschrifte deine Saatschalen unbedingt, sonst weißt du am Ende nicht mehr, wo du was angebaut hast! Dafür verwende ich gerne Pflanzenetiketten (hier bei Amazon), die immer wieder neu mit Bleistift beschriftet werden können.
  • Setze nun den Deckel des Zimmergewächshauses auf die Saatschale, halte die Erde stets feucht und warte, bis deine Sämlinge herangewachsen sind.
  • Sobald die diese groß genug sind, werden sie, sofern sie zu eng stehen, pikiert. Das bedeutet, dass man sie einzeln herausnimmt und in kleine Töpfe pflanzt, wo sie dann weiterwachsen dürfen. (Hier erfährst du mehr darüber!) Bis dahin haben wir aber noch etwas Zeit, jetzt müssen unsere Samen ja erst einmal keimen!  
Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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