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Sonntag, 2. August 2015

Knoblauch - das natürliche Antibiotikum aus dem Garten

Knoblauch ist einfach wunderbar.
Man kann man gar nicht genug davon in seinem Garten haben, finde ich.

Er wirkt desinfizierend und keimtötend, weswegen er innerlich angewendet, Magen, Darm und Lunge heilt. Er wirkt schleimlösend, blutreinigend, leicht blutdruck-, blutzucker- und sogar fiebersenkend.

Leider können viele Menschen den typischen Knoblauchgeruch nicht ausstehen, der durch seine zum Teil schwefelhaltigen ätherischen Öle, allem voran dem Wirkstoff Allicin, hervorgerufen wird. Schade eigentlich!

Doch nicht nur uns Menschen, sondern auch dem Garten tut der Knoblauch gut! 

Dort schützt er wirksam vor der Ausbreitung von Pilzinfektionen.
Es kann nicht schaden, ihn auf Baumscheiben, zwischen Erdbeer- und generell allen Pflanzen, die zu Pilzerkrankungen neigen, anzubauen.

Stellt euch vor: Seitdem mein Erdbeerbeet voller Knoblauch ist, habe ich keinerlei Probleme mehr mit Grauschimmel, der früher immer wieder aufgetreten ist und meine Erdbeeren verfaulen ließ.

Durch die Verwendung von Knoblauch-Jauche oder -Tee kann man Pflanzen gegenüber verschiedenen Pilzerkrankungen stärken und die Möhrenfliege von der Eiablage auf jungen Karotten abhalten. Am besten besprüht man die Pflanzen mit Hilfe eines Drucksprühers, wie zum Beispiel dieses der Firma Gloria (hier bei Amazon).

Dieses Jahr versuche ich mit Hilfe des Knoblauchs den Mehltau von meinen Gurken und die Braunfäule von meinen Tomaten fernzuhalten.

Es ist überhaupt keine Hexerei, Knoblauch anzubauen:
Wenn man im Herbst Knoblauchzehen (im Abstand von ca. 10-15 cm) in die Erde steckt, sprießt bereits im Winter das erste Grün. Ich konnte dieses Jahr bereits Anfang Februar mein erstes Knoblauch-Grün ernten.

Die Knoblauchknollen können dann von August bis September ausgegraben und verwendet werden.

Wer es im Herbst verpasst hat, Knoblauch anzubauen, kann das jetzt im Frühling immer noch nachholen.

Wenn man den Knoblauch nicht ausgräbt, sondern in der Erde lässt, vermehrt er sich und wird im Laufe der Jahre immer mehr.
Zwar werden die Knoblauchzehen so kleiner und kleiner, mich persönlich stört das aber nicht, weil ich sie ohnehin kaum jemals ausgrabe.

Lieber verwende ich das frische Grün, das ich kleingeschnitten gerne Salaten, aber auch warmen Gerichten hinzufüge, die einen Knoblauch-Touch bekommen sollen.

Knoblauch-Grün lässt sich wunderbar zu einem Grünen Knoblauchpesto verarbeiten, das man im Kühlschrank wochenlang aufbewahren und vielseitig einsetz kann.

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Freitag, 29. Mai 2015

Riesen-Spinat vom Hochbeet

Wow!

Hast du schon mal so ein riesiges Spinatblatt gesehen?

Es ist unglaublich, wie gut auf den Hochbeeten alles wächst.

Wenn man die größeren Blätter vorsichtig abschneidet, wachsen immer wieder frischer Spinat nach und man kann eine ganze Weile frischen Blattspinat ernten.



Leider wissen viele gar nicht, wie vielseitig Spinat zubereitet werden kann

Zum Beispiel schmecken junge Blätter in Kombination mit Tomaten und Schafkäse sehr gut als Salat.

Er passt, gemeinsam mit Bratkartoffeln gut zu Gegilltem oder Gebratenem, und kommt auch in Form von Spinat-Ziegenkäse-Strudel mit Kräutersoße und grünem Salat immer gut an. (Rezept folgt!)

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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Mittwoch, 25. März 2015

10 ultimative Tipps um schwere Lehm- und Tonböden fruchtbar zu machen

Es ist  zum Verzweifeln!

Die Erde in diesem Beet ist ja schon wieder hart wie Beton!

Wir haben es hier mit einem sehr schweren Lehmboden zu tun, der zwar Nährstoffe prima speichert, aber blöderweise Luft und Wasser nicht durch lässt.

Das Umstechen wird zur Knochenarbeit und schon beim nächsten Regen verklumpt die Erde wieder hoffnungslos.
Dafür reißt der Boden bei heißem Wetter auseinander.

Es muss dringend etwas unternommen werden um diesen schweren Boden fruchtbar zu machen! - Immerhin sollen hier doch schon bald Gemüsepflanzen wachsen!

Was kann man tun, um sehr schwere Lehm- und Tonböden in ihrer Struktur zu verbessern?

10 ultimative Tipps:
  • Durch Einarbeiten von Sand, 
  • Stroh und 
  • Kompost wird der Boden luft- und wasserdurchlässig.
  • Die richtige Gründüngung lockert tiefgründig.
  • Eine Mulchschicht im Winter (abgefrorene Gründüngung liegen lassen, mit Stroh abdecken) schützt den Mutterboden vor Bodenerosion.
  • Durch Einarbeiten der Mulchschicht (Gründüngung, Stroh) nach dem Winter wird der Boden gelockert.
  • Ab dem Frühjahr sollten Mulchdecken von schweren Lehm- und Tonerden jedoch abgeräumt werden, weil diese sich sonst nur sehr langsam erwärmen.
  • Regelmäßiges Ausbringen und Einharken von Kompost hält die Humusschicht locker.
  • Betreten verboten! Gehe und stehe nur auf Wegen und Trittsteinen, um den Boden nicht durch dein Körpergewicht zu verdichten!
  • Eine praktische Alternativ-Lösung für all jene, denen diese intensive Bodenbearbeitung zu mühsam ist: Hochbeete anlegen!

Puh, geschafft!

In einem ersten Arbeitsgang haben wir nun Stroh, Sägespäne und Kompost eingearbeitet und noch eine dicke Kompostschicht oben draufgegeben.

Jetzt schaut die Erde schon ganz anders aus, als noch vor einer Woche, oder?

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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Sonntag, 15. März 2015

Zwischenbericht aus dem Mini-Gewächshaus

Wie cool ist das denn?

Gerade eben habe ich die Samen erst ausgesäht, jetzt sprießt bereits das erste Grün!

Bei den verschiedenen Salaten, Blumen, Tomaten und der Kamille tut sich schon etwas.

So macht Gärtnern Spaß!

Da kommt schon mein erstes Tomatenpflänzchen.   :-)))

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
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