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Montag, 9. März 2015

Zu Besuch auf einem besonderen Markt (Reisebericht - Tag 4)

Bevor es wieder nach Österreich nach Hause ging besuchten mein Mann Werner und ich  gestern noch einen Markt der besonderen Art in der kleinen Ortschaft Káptalantóti.

Schon vom Parkplatz aus kann man die Musikanten und das Lachen der Kinder hören.

Sobald man etwas näher kommt, läuft einem sofort das Wasser im Mund zusammen, weil es überall so herrlich duftet.

Am besten frühstückt man gleich am Liliom-Piac (Lilien-Markt)!
Überall gibt es frische Mehlspeisen, Brot, Aufstriche, Käse, Fleischprodukte, Obst, Gemüse, Säfte, Wein, hausgebrannte Schnäpse und vieles mehr zum Verkosten.

Stände mit selbst hergestellten Spezialitäten und Naturprodukten direkt vom Erzeuger, Handarbeiten, Kunsthandwerk, Antiquitäten und Blumen bilden eine interessante Mischung.

Bogenmacher, Messerschmied, Schnitzer, Glasbläser, Korbmacher, Töpfer, Seifensieder, Biobauern, Gärtner, Imker, Fleischer, Käsemacher, Damen, die feine Handarbeiten herstellen, und viele andere bieten hier jeden Sonntag Vormittag ihre Waren feil.


Wer auf der Suche nach einem Urlaubsmitbrinsel ist wird auf diesem Markt garantiert fündig!

Den Gaukler, der Lieder auf einem Kamm spielt, fanden wir besonders lustig.

Jausenstationen mit netten Sitzgelegenheiten in lauschigen Lauben laden zum Verweilen ein.
Vom Kesselgulasch bis zum frischen Flammkuchen aus dem Holzbackofen gibt es alles, was das Herz begehrt. 

Wir genossen diesen wundervollen Ausflug sehr. Bei unserem Nächsten Aufenthalt im Naturschutzgebiet Balaton Felvidék werden wir diesen schönen Markt bestimmt wieder besuchen.

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

https://unserselbstversorgergarten.blogspot.co.at/
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Sonntag, 8. März 2015

Rückkehr der Zugvögel an ihre Brutplätze am Balaton (Reisebericht - Tag 3)

Seht ihr den weißen Vogel inmitten des Sumpfgebietes?

Das ist einer der ersten Silberreiher, die dieses Jahr von ihren Winterdomizilen zurückgekommen sind!

Diese eleganten Zugvögel leben gerne an Schilfgürteln an Seen, bzw. in Sümpfen, die mit Bäumen und Büschen bewachsen sind, dabei ernähren sie sich von Insekten, Fröschen, Fischen und Mäusen.

Ihre Flügelspannweite ist riesig und kann bis zu 170 cm betragen. Die Vögel beim Abheben zu beobachten ist wirklich ein tolles Erlebnis!
Störche sind jetzt, Anfang März, aber noch keine da. Ihre Neste sind noch ganz verwaist, doch auch sie werden schon bald wieder hierher zurückkehren.

Wusstet ihr, dass ein Weißstorchenpaar oft über Jahrzehnte hinweg den gleichen Horst
aufsucht und ihn jedes Jahr weiterbaut? So kann ein Horst mehrere Meter hoch und bis zu 2 Tonnen schwer werden!   ;-)))
Gerne hätte ich euch gezeigt, wie wunderschön die Vegetation in einem Moor aussieht, aber es ist leider noch zu früh im Jahr, und das Grün lässt noch auf sich warten.

Bestimmt werden wir in ein paar Wochen mehr Glück haben und können vielleicht sogar seltene Orchideenarten und Ringelnattern beobachten.


Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
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Samstag, 7. März 2015

Der Balaton - einmal ganz anders (Reisebericht - Tag 2)

Anfang März zeigt sich am Nordufer des Plattensees ein völlig anderes Bild, als man es vom Sommerurlaub gewöhnt ist.

Im Hafen, wo im Sommer von früh bis spät Touristen unterwegs sind, Ausflugsboote ab- und anlegen und ein bunter Haufen Segelboote vor Anker liegen, herrscht noch völlige Leere.

Typisch für diese Jahreszeit ist eine tiefe Stille, die nur vom Vogelgezwitscher oder dem Rauschen des Windes und des Wassers unterbrochen wird.

Für Ruhe- und Erholungssuchende ist diese Jahreszeit perfekt um so richtig Kraft zu tanken. Sonnige Tage laden bereits jetzt dazu ein, spazieren zu gehen, die Gegend zu erwandern oder Fahrradtouren zu machen.

Unsere Unterkunft befindet sich etwas außerhalb des Sommerferienortes Szigliget, inmitten von Wochenendhäusern, die vorwiegend in der warmen Jahreshälfte genutzt werden. Dementsprechend wenigen Menschen begegnet man und es fährt nur ganz selten ein Auto vorbei.

Im Laden, wo sich im Sommer Touristen ihre Verpflegung einkaufen, trifft sich von Herbst bis Frühling höchstens eine Handvoll Einheimischer um an den Wochenenden Karten zu spielen.
Wer zu dieser Jahreszeit einkaufen will, fährt in die 15 km entfernte Stadt Tapolca.

Was für ein Glück, dass man wenigstens für einen guten Tropfen Wein keinen weiten Weg hat:
Im Weinkeller "Güns Pince" (Homepage) kann man ganzjährig prämierte Weißweine verkosten.

Das 100 jährige-Weingut wurde von der Familie Güns liebevoll renoviert und zu einem Gästehaus umgebaut. Auf Vorbestellung verwöhnt Kati Güns ihre Gäste mit ungarischen Spezialitäten, die sie in einem traditionellen Backofen zubereitet.

Jetzt, wo der Frühling beginnt, kehrt in den Urlaubsorten langsam wieder Leben ein.
Vereinzelt sieht man an sonnigen Tagen den einen oder anderen Besitzer der für die Gegend typischen schilfgedeckten Häuser vorbeikommen um im Garten nach dem Rechten zu sehen und sein Haus in Ordnung zu bringen.

Überall wird nach und nach mit der Arbeit in den Wein- und Obstgärten, sowie auf den kleinen Äckern begonnen.

Auch am Hafen trifft man an warmen Tagen  immer mehr Hobbyfischer, die die warmen Sonnenstrahlen, sowie die gute Luft genießen.

Es dauert nicht mehr lange und die Urlauber kehren hierher zurück.

Der Tennisplatz, die Restaurants, die Ruine Szigliget mit ihrer Sommerbühne, aber auch der Strand mit seinem Bootsverleih nehmen dann wieder ihren Betrieb auf.

Dass hier in den Sommerferienwochen so richtig viel los ist und die Urlaubsgäste jedes Wochenende in der Stranddisko "Szigliget Beach" bis in die Morgenstunden feiern, kann man sich jetzt, Anfang März, eigentlich noch gar nicht so richtig vorstellen.

Im Sommer kommen hier neben den vielen Sonnenanbetern und Sportlern auch Kulturinteressierte auf ihre Kosten.
Während der Szigliget-Festspielwochen finden hier täglich verschiedenste Veranstaltungen - sowohl auf der Burgruinen-Bühne, als auch auf der Strandbühne statt.

Mit den Einnahmen bemüht sich der Ort Szigliget ihre Burg zu rekonstruieren und Wander- sowie Fahrradwege auszubauen.

Fazit: Die Region ist auch außerhalb der Sommersaison sehr empfehlenswert, wenn man gerne entspannen und Kraft tanken will! Wir kommen bestimmt bald wieder.

Bis bald,



alles Liebe, 
eure Renate!
zert. Kräuterpädagogin, Selbstversorgerin
A-2632 Wimpassing, Joh. Bauerstr. 13;
0664/4536166; renate@duschnig.at

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Freitag, 6. März 2015

Nationalpark Balaton Felvidék/Ungarn (Reisebericht Tag 1)

Dieses Wochenende verbringe ich mit meiner Familie im Nationalpark Balaton Felvidék.

Bei wundervollem Wetter konnten wir schon bei der Herfahrt die wunderbare Landschaft mit den für die Region typischen Basaltbergen bewundern.
 
Geplant sind lange Spaziergänge am Plattensee-Ufer, wo um diese Jahreszeit eine ganz besondere Stimmung herrscht. Wir wollen nachsehen, was in den Sümpfen los ist und einen ganz besonderen Markt besuchen.

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich entlang des nördlichen Balaton-Ufers, von Balatonszőlős bis zum Kis-Balaton.
Obwohl es in dieser Region vor einigen hundert Jahren noch weitaus mehr Sumpfgebiete gegeben hat, haben sich die Lebewesen dennoch sehr gut an die heutigen Lebensräume angepasst.

Mit etwas Glück kann man hier einige streng geschützte Pflanzen- und Vogelarten beobachten.

Der Nationalpark Balaton Felvidék ist eine Schatztruhe voller Sehenswürdigkeiten und geologischen Eigenheiten.

Oberirdisch laden unzählige Wanderrouten und (teilweise mehrsprachige) Lehrpfade dazu ein, die Gegend mit ihren stumpfkegeligen Inselbergen, Basalttufffelsen und Gysirkegeln zu erkunden.

Unterirdisch sind einige interessante Höhlensysteme zu finden.

Die die Csodabogyó-Höhle ist eine bekannte ungarische Tropfsteinhöhle, und in der "Tavasbarlang"-Höhle in Tapolca kann man sogar Boot fahren!

Ca. 5 km östlich vom Plattensee, in Hévíz, badet man im größten natürlichen und biologisch aktiven Thermalsee der Welt. Der See hat eine Fläche von rund 4,4 Hektar und wird durch eine Thermalquelle aus einem Krater in 38 Metern Tiefe gespeist. Die Quelle ist mit 410 Litern pro Sekunde derart ergiebig, dass sich das Wasser innerhalb von 48 Stunden komplett austauscht.

Egal, ob man sich für Burgen, Schlösser und Festungen interessiert, oder lieber ein Büffelreservat besuchen will -
im Nationalpark Balaton Felvidék findet bestimmt jeder ein interessantes Ausflugsziel nach seinem Geschmack!

Bis bald,



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